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Neue Leipzger Schule

Der Begriff „Neue Leipziger Schule“ – von der Karikatur zum Kunstmarketing

Als „Leipziger Schule“ wurde die gegenständliche Malerei u. a. von Bernhard Heisig, Wolfgang Mattheuer und Werner Tübke an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bekannt. Sie wandte sich vom Sozialistischen Realismus ab. Der Begriff „Neue Leipziger Schule“ war kurz vor DDR-Ende eine Erfindung einiger Leipziger Karikaturisten in bewusster Anlehnung an die auf dem Gebiet der Satire erfolgreiche „Neue Frankfurter Schule“. Mit dieser Bezeichnung wurde DDR-Karikatur auch im Westen publik gemacht. Unabhängig davon studierten Künstler der dritten Generation der Leipziger Schule nach dem Untergang der DDR bei Vertretern der Leipziger Schule und bekamen in Folge erster Ausstellungserfolge, nicht zuletzt ihres bekanntesten Protagonisten Neo Rauch, das für die Vermarktung griffige Label „Neue Leipziger Schule“ gegen ihren Willen vom Kunstbetrieb zugesprochen.

Trotz der Gemeinsamkeit der figürlichen Malerei sind die Maler der Neuen Leipziger Schule wie Baumgärtel, Rauch, Ruckhäberle, Schnell, Weischner und andere stilistisch recht unterschiedlich. Doch eindeutige Botschaften wollen sie im Gegensatz zu ihren Vorgängern nicht mehr vermitteln. Es werden in meisterlicher Weise symbolisch verschlüsselte Innenwelten erzeugt und in teils expressionistischer Manier als fantasievolle Außenwelten gespiegelt.

Gefördert von dem Leipziger Galeristen Gerd Harry „Judy“ Lybke und seiner „Eigen + Art Galerie“ hatten und haben die gegen ihren Willen als eigene Schule etikettierten Künstler besonders bei amerikanischen Sammlern großen Vermarktungserfolg. – Wenn Sie eindrucksvolle, außergewöhnlich qualitätsvolle Bildwerke suchen, die mit einem besonderen Namen versehen wurden und die auf dem internationalen Kunstmarkt äußerst erfolgreich sind, können Sie die „Neue Leipziger Schule“ nicht unbeachtet lassen.