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Neoimpressionismus

Bei Neoimpressionismus handelt es sich um eine Stilrichtung aus der Malerei. Erstmals wurde der Begriff 1886 von Félix Fénéon in einer Rezension verwendet. Zu dieser Zeit wurde so die Malweise vom herkömmlichen Impressionismus unterschieden.

In der heutigen Zeit kommt der Begriff Neoimpressionismus vorwiegend als Synonym für den Pointillismus oder als Abgrenzung für den Spät-, Nach- oder Post-Impressionismus zum Einsatz.

Das erste neoimpressionistische Gemälde entstand 1884. Der Künstler dieses Kunstwerkes war der Maler Georges Seurat. Das Ende des Neoimpressionismus geschah nach dem Tod von Paul Signac im Jahre 1935. Signac war einer der bedeutendsten Verfechter der Bewegung und wurde stark von Seurat beeinflusst. In dieser Zeitpsanne prägten auch andere Künstler wie Anna Boch, Henri Edmond Cross oder Maximilien Luce die neoeimpressionistische Stilform.

Maler des Neoimpressionismus lehnten die vergängliche Wirklichkeit des Impressionismus strikt ab. Sie wollten mit ihren Kunstwerken die Essenz einer Landschaft oder einer Persönlichkeit festhalten. Das Resultat dieser Malereien waren meist streng formale Kompositionen. Diese Kompositionen wurden durch eine spezielle Technik, welche als Divisionismus oder Pointillismus bekannt ist, angefertigt. Im Gegensatz zu anderen Maltechniken wurden die Farben nicht auf einer Farbpalette, sondern direkt auf der Malfläche gemischt. So entstand durch besondere Gruppierungen ein bestimmter Farbton. Das Ergebnis ist, dass ausschließlich das Auge des Betrachters das Bild zusammensetzt und nicht die Palette des Malers. Der Grundstein für diese Technik wurde mit dem Gemälde "Badende in Asnières" von Georges Seurats gelegt. Cross und Signac entwickelten diese Maltechnik in den Jahren danach noch weiter, wodurch sich das Spektrum der künstlerischen Ausdrucksmöglichkeit erheblich erweiterte.