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Neue Figuration

Der Begriff Neue Figuration ist eine Sammelbezeichnung für alle Kunstrichtungen, die nach dem 2. Weltkrieg entstanden sind. Zeitlich kann man diese in die 1960er bis 1980er - Jahre eingliedern. Diese sind beispielsweise der Neoexpressionismus, die daraus entstehende Pop Art oder auch der deutsche Realismus.

Diese Kunstformen kehren sich von der abstrakten Malerei ab. Die Künstler der Neuen Figuration messen der figürlichen Darstellung wieder mehr Wert zu. Somit entdecken sie die Arbeit mit realistischen Elementen wieder und interpretieren diese in vielen Werken neu.

Die Neue Figuration verdankt ihren Namen dem gleichnamigen Buch des Künstlers und Kritikers Hans Platschek.

Bedeutende Künstler in dieser Epoche in Deutschland waren HAP Grieshaber (ursprünglich Helmut Andreas Paul Grieshaber) und seine Schüler an der Kunstakademie Karslruhe, Horst Antes, Dieter Krieg und Heinz Schanz.

In den USA war der führende Maler dieser Zeit Richard Lindner. In Österreich unter anderem Franz Ringel und Peter Pongratz.

Außerdem gab es in der Neuen Figuration auch Bildhauer, wie Willhelm Loth.

Werke der Neuen Figuration erkennen Sie daran, dass Personen und Dinge erkennbar gemalt sind. Dadurch stehen sie in einem starken Kontrast zu der abstrakten Kunst, wie beispielsweise im Expressionismus.

Gemälde, die Sie zu dieser Kunstepoche kennen könnten, sind:

„The Holocaust“ von Georg Segal, 1984

„Blue Electric Chair“ von Andy Warhol, 1963