Persönliche Beratung/ Bestellung +49 (0) 351 205 6447 - Mo-Fr. 10-17 Uhr
  • Keine Versandkosten
  • 48H Lieferservice
  • Weltweite Lieferung
Otto Gutfreund

Otto Gutfreund Bronzefiguren & Skulpturen

Otto Gutfreund (1889-1926) war ein tschechischer Maler und Bildhauer. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter des tschechischen Kubismus.

Gutfreund wurde am 3. August 1889 in Dvur Králové nad Labem geboren. Aufgewachsen ist er in einer jüdischen Familie im Norden Böhmens. 

Mehr zu Otto Gutfreund erfahren

Filter schließen
von bis

Unsere Vorteile

 

Keine Versandkosten

Wir lieferen Weltweit und versandkostenfrei

 

14 Tage Widerrufsrecht

Sie können innerhalb von 14 Tagen ihre Bestellung widerrufen

 

+49 (0) 351 205 6447 Hotline

Persönliche Beratung u. Bestellung, Mo-Fr. 10-17 Uhr

 

Alle sicheren Zahlungsarten

Paypal, Master Card, Visa, amazon payments uvm.

Otto Gutfreund (1889-1926)

Otto Gutfreund (1889-1926) war ein tschechischer Maler und Bildhauer. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter des tschechischen Kubismus.

Gutfreund wurde am 3. August 1889 in Dvur Králové nad Labem geboren. Aufgewachsen ist er in einer jüdischen Familie im Norden Böhmens. Er studierte zwischen 1903 und 1906 unter der Leitung von Josef Drahonovsky an der Fachschule für Keramik in Bechyne. Danach ging er nach Paris, um an der Académie de la Grande Chaumière bei Antoine Bourdelle zu studieren.

Otto Gutfreund (1889-1926)

war ein tschechischer Maler und Bildhauer. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter des tschechischen Kubismus.

Das Leben von Otto Gutfreund

Gutfreund wurde am 3. August 1889 in Dvur Králové nad Labem geboren. Aufgewachsen ist er in einer jüdischen Familie im Norden Böhmens. Er studierte zwischen 1903 und 1906 unter der Leitung von Josef Drahonovsky an der Fachschule für Keramik in Bechyne. Danach ging er nach Paris, um an der Académie de la Grande Chaumière bei Antoine Bourdelle zu studieren.

1910 beendete er sein Studium und schloss sich der Künstlergruppe Skupina an. Er publizierte in Zeitschriften und pflegte guten Kontakt zu Emil Filla. 1911 fertigte er eine erste kubistische Plastik an, die 1912 in der französischen Hauptstadt ausgestellt wurde.

Nach abgeschlossenem Studium beteiligte er sich an mehreren Ausstellungen; 1913 partizipierte er mit einigen seiner Arbeiten am Deutschen Herbstsalon und konnte seine Skulpturen in Berlin und München präsentieren.

Einflüsse auf seine Werke

Seine Arbeiten waren von seinen Pariser Erfahrungen gekennzeichnet. In Frankreich sammelte er Erfahrungen, die sein künstlerisches Schaffen maßgeblich beeinflussten. Mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 leistete er seinen Kriegsdienst, wurde aber in einem Lager interveniert.

Er verbrachte zwei Jahre in dem Gefängnis Saint-Michel-de-Frigolot, konnte aber 1918 nach Paris zurückkehren, wo er zunächst seinen Lebensunterhalt mit verschiedenen Gelegenheitsarbeiten finanzierte. Sein künstlerisches Schaffen nahm er zu Beginn der 1920er Jahre wieder auf, als er nach Frankreich zurückkehrte und ein Mitglied der SVU Mánes wurde.

1926 wurde ihm die Professur für Bauplastik an der Kunstgewerbeschule in Prag zuteil, wo er fortan lehrte. Ein Jahr später, 1927, endete sein Leben auf tragische Weise: Er ertrank in der Moldau. Nach seiner prägenden kubistischen Periode, die bis 1919 / 1920 anhielt, nahm Gutfreund diverse Staatsaufträge an, in denen er die Bürger der Tschechoslowakischen Republik rühmte.

Als ein Vertreter des Kubismus muss er in einem Atemzug mit den Künstlern Pablo Picasso und Alexander Archipenko genannt werden. Wie diese Kubisten hat sich Gutfreund mit seinen Skulpturen in der Modernen Kunst verdient gemacht. Zu seinen bekanntesten Skulpturen gehören "Don Quixote" (1911/12) sowie der "Cellist" (1912/13).