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Edgar Degas

Edgar Degas Bronzefiguren & Skulpturen

Der französische Künstler Edgar Degas gilt bis heute als einer der größten Künstler des 19. Jahrhunderts. Sein künstlerisches Lebenswerk umfasst vorrangig Plastiken aus Bronze, die Tänzerinnen und Frauenakte in Alltagssituationen abbilden.

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Edgar Degas (1834 - 1917)

Der französische Künstler Edgar Degas gilt bis heute als einer der größten Künstler des 19. Jahrhunderts. Sein künstlerisches Lebenswerk umfasst vorrangig Plastiken aus Bronze, die Tänzerinnen und Frauenakte in Alltagssituationen abbilden. Weiterhin existiert ein weitreichendes Repertoire an Zeichnungen, Gemälden und Druckgrafiken. Degas hatte sich im Rahmen seiner künstlerischen Stilisierung stets dem Realismus verschrieben, wird aber häufig auch im Kontext des Impressionismus erwähnt.

Das Leben von Edgar Degas

Hilaire-Germain-Edgar Degas wurde am 19. Juli 1834 in Paris geboren. Er entstammt einer wohlhabenden französischen Familie und erhielt eine hochklassige schulische Ausbildung. So besuchte der junge Degas das Pariser Gymnasium Louis-le-Grand und begann danach ein Jurastudium. Diesem kehrte er jedoch bald den Rücken zu und widmete sich der Kunst, die er als seine wahre Berufung ansah. Die komfortable finanzielle Lage seiner Familie zwang ihn nicht dazu, von seinen Einnahmen leben zu müssen. Dieser Aspekt unterschied ihn stark von anderen Künstlern seiner Zeit. Stilistisch wird Degas häufig in einem Atemzug mit dem Impressionismus des 19. Jahrhunderts genannt, doch ist eine gewisse Abgrenzung seiner stilistischen Ausrichtung durchaus sinnvoll, da realistische Faktoren unverkennbar in seinen Werken mitschwingen. Thematisch begab sich der Franzose stets auf das Terrain der ihm nahstehenden Alltagsszenen. So trat vorrangig die Darstellung junger Frauen in seinen Fokus, die er beispielsweise beim Tanzen abbildete. Diese Motive realisierte Degas meist in Form von Gemälden und Bronzeskulpturen.

Die Skulptur Vierzehnjährige Tänzerin und die unverschleierte Abbildung der Realität in Bronze

Edgar Degas strebte stets nach einer repräsentativen Abbildung der Realität. Diese Bestrebung gipfelte 1879 mit der Entstehung seiner berühmten Skulptur Vierzehnjährige Tänzerin, die er zunächst als Wachsfigur, vollkommen realistisch ausstaffiert auf der Impressionisten-Ausstellung 1881 in Paris präsentierte. Dabei wurde die Skulptur auf völlig verschiedene Weise wahrgenommen. Zentral im Diskurs um die Figur der Tänzerin war die sehr realistische Abbildung des jungen Mädchens, welche gezielt von einer künstlichen Aufwertung des Modells absah. Dieser Aspekt grenzte die Skulptur klar von den damals geläufigen Darstellungsformen ab. Später wurde das Motiv der Vierzehnjährigen Tänzerin in Bronze gegossen und zu einem überaus beliebten Stück realistischer Kunst. Sie gilt neben der Danseuse aux bras levés - Balletttänzerin in der vierten Übungsposition vorwärts auf dem linken Bein (1893-1895) und der Danseuse marchant en avent, les bras levés - Tänzerin im Vorwärtsschreiten, die Arme erhoben, das rechte Bein vorn (1896-1911) als eines der größten Werke Edgar Degas. Zwischen 1896 und 1911 entstanden weitere Tänzerinnen sowie einige Frauenakte im Kontext der erotischen Kleinplastik, welche zentral durch Dalou geprägt wurde. Degas bildete Szenen ab, die den erotisch angehauchten Frauenkörper beim Baden, Abtrocknen und Anziehen zeigten. Auch nachdem der Franzose nahezu erblindet war, arbeitete er weiter an seinen Wachsmodellen, welche aber zumeist erst später in Gips oder Bronze gegossen wurden. Edgar Degas verstarb am 27. September 1917 in Paris.