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Umberto Boccioni

Umberto Boccioni Bronzefiguren & Skulpturen

Umberto Boccioni (1882-1916) war ein aus Italien stammender Maler und Bildhauer des Futurismus.

Boccioni wurde am 19. Oktober 1882 in Reggio Calabria, Italien geboren. Er ging 1901 im Alter von 16 Jahren nach Rom, wo er sich dem Design-Studium an der Scuola Libera del Nundo und an der Accademia di Belle Arti widmete.

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Umberto Boccioni (1882-1916)

Umberto Boccioni war ein aus Italien stammender Maler und Bildhauer des Futurismus.

Boccioni wurde am 19. Oktober 1882 in Reggio Calabria, Italien geboren. Er ging 1901 im Alter von 16 Jahren nach Rom, wo er sich dem Design-Studium an der Scuola Libera del Nundo und an der Accademia di Belle Arti widmete.

Umberto Boccioni (1882-1916)

war ein aus Italien stammender Maler und Bildhauer des Futurismus.

Boccioni wurde am 19. Oktober 1882 in Reggio Calabria, Italien geboren. Er ging 1901 im Alter von 16 Jahren nach Rom, wo er sich dem Design-Studium an der Scuola Libera del Nundo und an der Accademia di Belle Arti widmete.

Zusammen mit Gino Severini erlernte er die Techniken der divisionistischen Malerei.

Das Leben von Umberto Boccioni

1902 ging er zu Studienzwecken nach Paris. Hier studierte er die Techniken der impressionistischen und auch der postimpressionistischen Malerei. 1906 ging er nach Russland, anschließend kehrte er nach Europa zurück, um Padua und Venedig zu erkunden. In Venedig überwinterte er und fertigt 1906/07 Aktstudien an der Accademia di Belle Arti an.

Als er 1907 seinen Wohnsitz nach Mailand verlegte, traf er Carlo Carrà, Filippo Tommaso Marinetti und Luigi Russolo. Zweiterer verfasste im Jahre 1909 das erste futuristische Manifest. 1910 veröffentlichte Umberto Boccioni gemeinsam mit ihm und Gino das Technische Manifest und das Manifest der futuristischen Maler. 1911 verlagerte der Maler und Bildhauer erneut seinen Wohnsitz und siedelt nach Paris über, wo er auf Guillaume Apollinaire und Pablo Picasso traf.

Einflüsse auf seine Werke

912 fand eine erste futuristische Ausstellung in der Galerie Bernheim-Jeune in Paris statt. Dort war es ihm möglich, seine futuristischen Werke auszustellen. Er wurde zusammen mit Russolo und Carrá gezeigt. Der kardinale Gedanke Boccionis künstlerischen Schaffens war die Beziehung und Spannung zwischen Objekt und umgebendem Raum. Er negierte den Begriff der fest definierten Linien und der formal geschlossenen Skulptur. Der Gegenstand sollte aufgebrochen werden und in den Raum eingehen. "Einzigartige Formen der Kontinuität im Raum" ist das markanteste Ergebnis, das aus diesem künstlerischen Anliegen Boccionis hervorging.

"Einzigartige Formen der Kontinuität im Raum" (it.: Forme uniche della continuità nello spazio) ist eine Figur aus dem Jahr 1913. Die in Bewegung befindliche Person war der vierte Entwurf einer Serie von schreitenden Personen; sie ist die einzige, die heute erhalten ist. Der kraftvolle Schritt und die raumgreifenden Formen zeigen eine gegen alle Widerstände aufbrechende Figur; es handelt sich bei Boccionis Werk um eine Projektion futuristischer Fiktion: Dargestellt ist der neue Mensch, der - die Vergangenheit hinter sich lassend - siegesgewiss in die Zukunft schreitet.

Das Original befindet sich im Museum of Modern Art in New York. Ein Abbild dessen befindet sich heute als Würdigung seiner Kunst auf dem italienischen 20-Cent Stück.

Der Stil des Bildhauers war nicht nur allein durch den Futurismus, sondern auch durch den Kubismus geprägt. Beide Einflüsse spiegeln sich in vielen seiner Skulpturen, aber auch in seinen Bildern wieder. Beispielhaft ist hierfür das Gemälde "Der Lärm der Straße dringt ins Haus" (1911), welches der Futurismus-Ausstellung von 2001 in Hannover den Namen gab; die Ausstellung hieß "Der Lärm der Straße".

Seine letzten Lebensjahre widmete der italienische Künstler der Erschaffung von Skulpturen und Plastiken. Er verstarb am 17. August 1916 bei Verona.