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Harriet Whitney Frishmuth

Harriet Whitney Frishmuth Bronzefiguren & Skulpturen

gilt als eine der bekanntesten US-amerikanischen Bildhauerinnen des 20. Jahrhunderts. Bis heute sind ihre zahlreichen in Bronze gegossenen Skulpturen bei Kunstkennern sehr beliebt. In Europa sind ihre Werke weniger bekannt, doch gelten als Glanzstücke verschiedener Sammlungen.

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Harriet Whitney Frishmuth (1880 - 1980)

Frishmuth wurde am 17. September 1880 in Philadelphia, Pennsylvania geboren. Als sie ein Teenager war, ließen ihre Eltern sich scheiden. Sie zog daraufhin gemeinsam mit ihrer Mutter und ihren Schwestern nach Europa. Sie lebte acht Jahre lang dort und absolvierte eine Ausbildung in der Bildhauerei. Unter anderem besuchte sie die École des Beaux-Arts in Paris und lernte dort bekannte Künstler wie Auguste Rodin (1840-1917) kennen. Außerdem verbrachte sie zwei Jahre in Berlin, um dort in die lebhafte Kunstszene einzutauchen. Sie studierte zwei Jahre lang gemeinsam mit dem deutschen Skulpteur Cuno von Uechtritz-Steinkirch (1856-1908).

Auf eigenen Füßen – Rückkehr nach Amerika

In der europäischen Künstlerszene fühlte Frishmuth sich wohl, doch die Heimat rief nach ihr. Es zog sie zurück in die Vereinigten Staaten, wo sie ihre Studien fortsetzte. An der Arts Students League of New York vertiefte sie ihre Kunstfertigkeiten unter Gutzon Borgium (1867-1941) und Hermon Atkins MacNeil (1866-1947). Um ihr Studium zu finanzieren arbeitete sie als Assistentin in der Werkstatt von Karl Bitter (1867-1915) und bereitete Präparate am College of Physicians and Surgeons vor.

Mit faszinierenden Tänzerfiguren auf Erfolgskurs

Im Jahr 1910 zahlten sich ihr Studium und ihre harte Arbeit aus. Frishmuth erhielt einen ersten Auftrag zur Fertigung eines Flachreliefs von der New York County Medical Society. Zudem fertigte die Künstlerin auch kleine Figuren, Aschenbecher und Buchstützen für die Gorham Manufacturing Company. Mit diesen kleinen Aufträgen begann ihre Karriere als Künstlerin. Auf jener Basis konnte sie großartige Werke erschaffen. Der künstlerische Durchbruch gelang Frishmuth mit nach weiblichen Vorbildern gefertigten Bronzeskulpturen. Insbesondere die Tänzerfiguren, die sie von ihrem Modell Desha Delteil (1892-1965) fertigte, finden bis heute unter Kunstfreunden und -kennern hohen Anklang. Sowohl private Sammler, als auch Museen interessierten sich für ihre Werke.

Eleganz und Perfektion in Bronze

Delteil, Model und Tänzerin, war bekannt dafür, auch schwierige Posen lange halten zu können. Die Figuren Frishmuths sind darum von Eleganz und Perfektion geprägt. Elegante, gestreckte Linien machen ihren Stil unverwechselbar. Ihre Werke wurden in der National Academy of Design, in der Academy of Fine Arts in Philadelphia und im Salon in Paris ausgestellt. Große Bronzen aus den Händen Frishmuths zierten private und öffentliche Gärten oder wurden in die Zentren von Springbrunnen gesetzt. Der Erfolg der Bildhauerin blieb auch jungen Künstlern nicht verborgen. Bald schon fragten junge und talentierte Menschen an, von ihr zu lernen. Unter anderem unterrichtete sie Maude Sherwood Jewett (1875-1953) und Eleanor Mary Mellon (1894-1979).

Frishmuth als fester Bestandteil der Künstlerszene

Seinerzeit war die Künstlerszene eine Männerdomäne. Doch Künstlerinnen gewannen zunehmend an Bedeutung. So wurde die National Association of Woman Painters and Sculptors bei der Suche nach weiblichen Talenten auf Frishmuth aufmerksam und stellte ihre Werke aus. Auch mit der berühmten Künstlerinnengruppe Philadelphia Ten präsentierte sie erfolgreich ihre Werke. Außerdem konnten Interessenten Frishmuths Stücke in ihrem eigenen Studio am Sniffen Court in New York bewundern. So wurde es ihr möglich, aktiv in der Künstlerszene mitzuwirken und Beachtung zu finden. Eine ihrer letzten Ausstellungen fand 1929 in New York statt. Danach blieb sie weiterhin künstlerisch aktiv, doch sie räumte ihre Plätze in Ausstellungen für Nachwuchskünstler.

Eine große Karriere mit jähem Ende

Gladenbecksche Güsse prägen bis heute verschiedene Stadtbilder, obwohl während der Wirtschaftskrise zahlreiche Werke eingeschmolzen wurden. In ganz Europa und sogar in Amerika sind Gladenbecksche Bronzen zu finden: Zum Beispiel das Fritjof-Denkmal in Norwegen, der Monumentalbrunnen in Santiago de Chile, das Humboldt-Denkmal in Philadelphia oder der Neptunbrunnen in Berlin. Hier im Shop finden Sie Replica verschiedener Bronzegüsse aus dem Hause Gladenbeck. Vor allem Militaria-Sammler sollten sich diese Werke nicht entgehen lassen.

„The Vine“ – Faszinierend, elegant, sinnlich

Ihr Oeuvre besteht aus zahlreichen kleinformatigen, ferner auch großformatigen Bronzeskulpturen. Eine ihrer berühmtesten Skulpturen trägt den Titel "The Vine" und wurde im Jahr 1921 modelliert. Der überdimensionale Frauenakt mit einer Weinrebe strahlt eine faszinierende Sinnlichkeit und Eleganz aus, wie nur Frishmuth es mithilfe ihres Modells ausdrücken konnte. Die Skulptur steht heute im Amerikanischen Flügel des Museum of Modern Art (MOMA). Neben dem großen Original ist die Ausstellung um zwei weitere kleinere Versionen ergänzt. Die Bronze „The Vine“ ist als detailgetreuer Abguss hier im Shop erhältlich. Ob als dekorative Gartenskulptur oder in einer kleineren Version: Dieses Werk ergänzt jede Sammlung um etwas Eleganz und viel Weiblichkeit.