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Alfred Stevens Bronzefiguren & Skulpturen

Der britische Künstler Alfred George Stevens wurde am 31. Dezember 1817 in Doset, England geboren. Er zählt zu den einflussreichsten englischen Bildhauern des 19. Jahrhunderts und wurde besonders durch das durch ihn gefertigte Wellington Monument in der St. Paul´s Cathedral in London bekannt.

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Alfred Stevens (1817 - 1875)

Der britische Künstler Alfred George Stevens wurde am 31. Dezember 1817 in Doset, England geboren. Er zählt zu den einflussreichsten englischen Bildhauern des 19. Jahrhunderts und wurde besonders durch das durch ihn gefertigte Wellington Monument in der St. Paul´s Cathedral in London bekannt. Stevens verbrachte viele Jahre seines Lebens in Italien, wo er studierte und arbeitete. In Rom kam Stevens dann in engen Kontakt zu Bertel Thorvaldsen. Die intensive künstlerische Ausbildung in Italien ist zentrales Fundament für das Schaffen Alfred Stevens, der im Alter von 57 Jahren überraschend in seinem Atelier in London verstarb.

Das Leben von Alfred George Stevens

Alfred George Stevens wurde 1817 in eine einfache Handwerkerfamilie hineingeboren. Sein Vater arbeitete als Schreiner und Maler. Schon früh unterstützte der talentierte Alfred Stevens seinen Vater, bis es ihn 1833 nach Italien zog, wo er insgesamt neun Jahre verbrachte. Dabei umfasste sein Studium zahlreiche namenhafte Stationen, wie etwa Neapel, Bologna, Siena, Pompeji, Rom, Mailand, Venedig und Florenz. Dort besuchte der angehende Bildhauer die Accademia di Belle Arti di Firenze. Stevens besuchte nie eine englische Schule. Seine gesamte schulische Bildung genoss der Engländer auf italienischem Boden. Nachdem Stevens 1841 gut ein Jahr für Bertel Thorvaldsen in Rom tätig war, zog es ihn zurück in die Heimat. In England wurde der umfassend ausgebildete Künstler Dozent an der School of Design in London. Nach einigen Jahren in der freien Wirtschaft, die er vorrangig als Bildhauer für Bronzeskulpturen in Sheffield verbrachte, ging Stevens zurück nach London, wo sich bald die Arbeit an seinem wohl wichtigsten Werk anschließen sollte.

Das Wellington Monument in der St. Paul´s Cathedral in London

1856 nahm Stevens an der Ausschreibung für das Wellington Monument teil, welches für die St. Paul`s Cathedral in London als vielschichtiges Bronzedenkmal vorgesehen worden war. Er erhielt den Auftrag zur Ausführung und widmete diesem Projekt schließlich die meiste Zeit seiner aktiven Künstlerkarriere. Die Planung und Ausführung verlief mit zahlreichen Komplikationen, sodass sich Stevens künstlerisches Schaffen nahezu komplett auf dieses umfassende Projekt reduzierte. Die ursprünglich geplante Positionierung des Wellington Monuments in der St. Paul´s Cathedral erlebte Stevens nie. Viele Jahre wurde das opulente Monument in einer kleinen Seitenkapelle platziert, welche die dekorative Entfaltung des Bronzedenkmals unmöglich machte. Die prächtigen Bronzegruppen des Monuments blieben wirkungslos. Das Projekt wurde für Stevens zum Fiasko, er ließ das Denkmal unvollendet.

Kleinplastiken aus Bronze als faszinierendes Spätwerk

Alfred Stevens künstlerisches Lebenswerk reduziert sich nur auf wenige Bronzefiguren und Statuen, darunter einige Karyatiden, die heute im Victoria and Albert Museum in London zu finden sind. Zudem existieren diverse Stücke des Künstlers, die eine intensive Auseinandersetzung mit Tiermotiven vermuten lassen. Eine realistische, fast virtuose Detailversessenheit spiegeln die umfassende italienische Schule wieder, die Stevens in jungen Jahren genossen hat. Das Leben von Alfred Stevens endete 1875, er wurde im westlichen Teil des Highgate Friedhofs in London begraben.