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Der Jugendstil fängt die Schönheit der Natur ein

Jugendstil ist die deutsche Bezeichnung einer in Europa und Amerika verbreiteten Stilrichtung in den Jahren 1885 bis 1914. Auch der französische Begriff "Art noveau" hat sich etabliert. Die Bezeichnung "Jugendstil" geht auf die 1886 in München gegründete Zeitschrift "Jugend" zurück, deren Untertitel "Münchner Illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben" lautete. Ziel der Epoche war es, die Kunst neu zu erfinden und nicht auf alte Stile zurückzugreifen, die bereits vorhanden waren.
Der Jugendstil mit seinen verschiedenen Unterarten wie Reformstil oder Secessionsstil ist nur eine von mehreren Strömungen, die um die Jahrhundertwende aufkamen. Diese kulturelle Blütezeit um 1900 heißt Fin de Siècle. Sie schlug sich in verschiedenen weiteren Stilen nieder, zum Beispiel dem Symbolismus, dem Impressionismus oder dem Ästhetizismus.
Der Jugendstil beschäftigte sich mit allen kulturellen Feldern, angefangen von dem Kunsthandwerk und der Kunst selbst bis hin zu der Gestaltung des Wohnraums. Große Ausprägung fand der Jugendstil dabei in der Architektur und im Innendesign. Auch die Buchgestaltung und die Plakatkunst waren wichtige Tätigkeitsgebiete.
Im Wesentlichen ist der Jugendstil ein Versuch, die Natur abzubilden. Das erreicht er durch schwungvolle florale Ornamente und neue Stilformen. Dazu gehören Blumen wie Seerosen oder verschlungene Linien. Frauen mit langem wallendem Haar ergaben das Idealbild von Schönheit und Harmonie.
Bei Tieren fand der Jugendstil vor allem an Fischen, Pfauen, Schwänen, Käfern und Libellen Interesse. Das schöne und ästhetische Formempfinden spiegelt sich wider in zahlreichen Möbeln, Schmuckstücken, Accessoires wie Vasen und in Bildern und Bronzen.

Rasanter Fortschritt als gesellschaftlicher Hintergrund des Jugendstils

Geschwungene Formen, Wellen, Ranken und Symbolmotive stehen in der Blütezeit des Jugendstils der rasanten Industrialisierung gegenüber. Das traditionelle Handwerk verlor zunehmend an Bedeutung und büßte gegenüber einer billigen Massenanfertigung seine starke Stellung ein. Das Handwerk wurde durch die moderne Industrie verdrängt. Gegenbewegungen dazu gab es schon früh. Vor allem in England war die industrielle Revolution sehr erfolgreich und rief starken Widerstand hervor. Die daraus gewachsene englische Bewegung Arts and Crafts gilt daher als Vorläufer des Jugendstils.

Der Jugendstil in der Bildhauerei

Im Bronze Shop können Sie authentische Jugendstil Skulpturen und Statuen kaufen. Wenn Sie Jugendstil Bronzen kaufen möchten, denken Sie bitte daran, dass in diesem Stil nur sehr selten große Skulpturen geschaffen wurden. Die meisten Jugendstil-Statuen sind kleinformatig.

Dem Material und der Oberfläche zollte der Jugendstil Skulpturen besondere Aufmerksamkeit. Nur einwandfreies Material, zum Beispiel Bronze, kam damals zum Einsatz. Diesem Leitsatz fühlt sich auch der Bronze-Shop verpflichtet. Unsere Jugendstil-Skulpturen sind aus bester Bronze, mit nachpolierten Oberflächen. Denn eine Jugendstil Statue soll glänzen und so makellos sein, wie sie einst erdacht wurde.

Motive in der Jugendstil-Bildhauerei

Wenn Sie im Bronze-Shop Jugendstil Skulpturen kaufen wollen, finden Sie eine große Auswahl vor allem an menschlichen Gestalten, die in einer fließenden Bewegung festgehalten wurden. Zum Beispiel Figuren von Frauen in wallenden Gewändern oder mit langen wehenden Haaren. Idealisierte Frauengestalten gehören vom Anbeginn des Jugendstils zu den beliebten Motiven bei Skulpturen. Eine kleine Bronzestatue als Akt war häufiger Bestandteil der Dekoration eines Jugendstil-Hauses. Oft kamen Pflanzenmotive hinzu. Ranken winden sich um eine Bronzefigur, oder sie ist umgeben von Blüten und Blättern. Jugendstil Skulpturen und die darauf folgenden Werke des Art Deco besitzen nur eine verwischte Grenze zum Design. Häufig hatten bildhauerische Werke des Jugendstils einen echten Zweck. Viele Künstler nahmen alltägliche Gegenstände, um diese im Sinne des Jugendstils zu verschönern. Eine Bronze Statue als Dekoration war zwar schön, hatte aber meist eine Funktion, wie etwa als Uhrenhalter oder Schmuckständer aus Bronze. Im Art Deco fand diese Praxis ihre Perfektion. Das Kunsthandwerk blühte während des Jugendstils auf.

Die Herkunft unserer Werke - Der Bildhauer Bruno Zach

Bruno Zach war ein Bildhauer, der 1891 in der Ukraine geboren wurde und bis 1945 in Österreich lebte und wirkte. Bei uns im Bronze Shop können Sie Nachbildungen seiner Jugendstil Skulpturen & Statuen kaufen. Vor allem fertigte er Skulpturen aus Bronze und Elfenbein. Sie stellen große und athletische Frauen oft als Akt dar. Eine Skulptur als Akt war in seinem Portfolio keine Seltenheit. Häufiges Thema seiner Kunst aus Bronze sind Erotika. Wie kaum ein anderer verstand Bruno Zach es, Bronze mit Elfenbein zu kombinieren. Dadurch schuf er Statuen des Jugendstils, die neben der Handwerkskunst und der stilsicheren Darstellung einer Akt Figur auch durch ihre Materialmischung faszinieren.

Sein Handwerk erlernte Zach bei Hans Bitterlich und Josef Müllner und griff während dieser Zeit verschiedene Stile auf, die seine Arbeit beeinflussten. So sind zahlreiche Elemente des Jugendstils in seinen Werken vorhanden, aber auch Einflüsse des Art Deco und der orientalischen Kunst sind erkennbar. Die ein oder andere Bronze Figur von Zach erzielte auf Auktionen für moderne Kunst bereits sechsstellige Preise. In unserem Bronze Shop finden Sie die eine oder andere Skulptur, die von ihm entworfen und signiert wurde. Eine von Zach entworfene Bronzeskulptur ist mit dem Schriftzug "B.Zach" beschriftet. Von ihm selbst gegossene Figuren waren mit dem Schriftzug "B. Zach" oder auch mit "Bruno Zach" signiert.

Die Merkmale des facettenreichen Jugendstils

Die zahlreichen Einflüsse der verschiedenen Kunstrichtungen, die nicht nur die Skulpturen im Jugendstil prägten, und das Fehlen eines einheitlichen Programms ließen die wesentlichen Merkmale des Jugendstils hin und wieder verschwimmen. Doch einige wichtige Merkmale ziehen sich durch die gesamte Epoche des Jugendstils. Diese Kunstform lehnte den Historismus ab. Sie richtete sich deshalb gegen alles Althergebrachte und Bekannte. Die Künstler wollten etwas Neues schaffen und ihren eigenen Stil neu erfinden. Dieser neue Stil sollte die gesamte Kunst umfassen und nicht nur einzelne Aspekte beeinflussen. So entstanden ganze Gebäude oder auch Gebäudekomplexe im Jugendstil, der sich in Architektur, Fassadenverzierungen, Einrichtungsgegenständen und Dekoration widerspiegelt. Das wesentliche Merkmal von Kunstprojekten im Jugendstil ist die Linienführung, die an florale Elemente erinnert und zu geometrischen Formen neigt. Oft tritt diese Linienführung in Ornamenten auf. Verschlungene Linien, schwungvolle Elemente und das Brechen symmetrischer Abfolgen sind weitere wesentliche Merkmale.

Die Herkunft der Merkmale des Jugendstils

Die Linienführung und Formensprache des Jugendstils leiten sich aus der Natur ab. Tiere und Pflanzen sind darum häufige Elemente in den Kunstwerken des Jugendstils. Als schwungvolle Bewegungen aus der Natur finden sich Motive wie Wellen, Ranken oder bewegtes Wasser. Naturgetreu treten diese Motive im Jugendstil auf oder werden abstrahiert. Sie können sie auch auf den Jugendstil Figuren im Bronze-Shop entdecken.Nicht zufällig bekamen zweckgebundene Gegenstände wie Möbel eine kunstvolle Gestaltung. Die Bewegung forderte Funktionalität und strebte nach ihr. Dieser Anspruch ging so weit, dass bereits die Fassade eines Gebäudes im Jugendstil verraten sollte, welchem Zweck das Gebäude dient. Ein symmetrischer oder geordneter Aufbau eines Gebäudes war dafür unnötig. Man brach aus den alten Mustern aus und begann Gebäude ausgehend von ihrem Grundriss zu konzipieren. Verwinkelte Gebäude waren darum keine Seltenheit im Jugendstil. Der Jugendstil folgte zudem den Gesetzmäßigkeiten des Handwerks. Anhänger der Bewegung strebten eine Einheit aus Kunst und Handwerk an. Ästhetische Kunst sollte im Alltag erlebbar sein. So wurden ganz einfache und alltägliche Gegenstände zu Kunstwerken.

Die Verbindung zwischen Alltag und Kunst - Architektur im Jugendstil

Die Kunst sollte im Jugendstil zum Alltag gehören. Noch heute kann fast jeder Bewohner einer deutschen Stadt mindestens ein Bauwerk des Jugendstils in seiner Stadt benennen. Das müssen nicht einmal Gebäude mit großen Funktionen wie Schulen oder Gerichtsgebäude sein. Auch ganz normale Wohnhäuser bekamen im Jugendstil ihre Prägung.

Kostengründe sorgten dafür, dass viele Architekten des Jugendstils sich auf eine ornamentale Verzierung der Fassade beschränkten. Dabei sollte man meinen, dass es den Künstlern nicht an den Mitteln gefehlt hatte. Gebäude, die wir heute als normale Wohnhäuser im Jugendstil kennen, waren damals repräsentative Villen von Kaufleuten oder die Residenzen reicher Bürger. Damals schätzte die Oberschicht mit Sinn für moderne Kunst den Jugendstil sehr. Neben den modernen Ornamenten und der floralen Linienführung verwendeten die Architekten des Jugendstils auch neue Materialien. Sie setzten Eisen und Glas funktional und gleichzeitig auch gestalterisch ein. Vorbild standen dafür der Bahnhof King's Cross in London und auch der Eiffelturm in Paris. Üppige Verzierungen wurden dagegen aus Marmor, buntem Stuck, Fliesen oder Metallapplikationen gefertigt.

Die Natur im Fokus - Jugendstil in der Malerei

Die Natur ist in der Malerei des Jugendstils das wichtigste Element, von Frauenfiguren einmal abgesehen. Die Malerei drückt die Naturverbundenheit der Künstler des Jugendstils ganz besonders aus. Die Bilder enthalten viele Elemente, die auf die Hingabe zur Natur hinweisen. So zum Beispiel fließende Linien, florale Ornamente, symbolische Gestalten und geometrische Formen. Die Schönheit und Einzigartigkeit der Natur spiegelten die Künstler oft in Tierfiguren wider. Adler, Löwen, Eulen oder Schwäne fanden Einzug in Gemälde oder wurden zur Bronzefigur. Die Maler hielten damit die Natur in ihrer schönsten Form auf der Leinwand fest. Das war einerseits das Ergebnis der Hinwendung zum Schönen, aber auch eine Reaktion gegen die Industrialisierung.

Die Malerei machte den Jugendstil einem größeren Publikum bekannt. Werbung und Plakat waren die nützlichen und zweckgebundenen Formen der Malerei. Außerdem fand sich der Jugendstil in Illustrationen, Buchmalereien, Schriftgestaltung und Textilgestaltung. Doch die Plakatkunst war um die Jahrhundertwende für den neuen Stil besonders bedeutend.

Der Jugendstil der Malerei hatte einen Hang zum Geheimnisvollen und Traumhaften. Die Stellung als Vorläufer zum Surrealismus ist nicht zu verleugnen.

Künstler in der Epoche des Jugendstils

Der französische Maler Henri de Toulouse-Lautrec war ein berühmter Vorreiter des Jugendstils. Mit seinen Plakaten prägte er die moderne Gebrauchsgrafik. Der Tscheche Alfons Mucha gilt heute als Inbegriff für Jugendstil. Er begann als Grafiker für Werbung, die damals noch in den Kinderschuhen steckte. Künstlerisch gestaltete Schriften und gekonnt eingesetzte weibliche Reize sind ein elementarer Teil der Werbeplakate im Jugendstil.

Ein sehr breit aufgestellter Künstler im Jugendstil war der deutsche Peter Behrens. Er arbeitete als Maler, Schriftgestalter, Grafiker, Buchkünstler und auch als Architekt. Behrens entwarf zum Beispiel die Berliner Turbinenfabrik. Seine Werke zeigen deutlich, dass der deutsche Jugendstil von härteren Formen geprägt ist und eine gewisse Würde und bis hin zur Schwerfälligkeit ausstrahlt.

Der Schweizer Ferdinand Hodler wird als Künstler des Jugendstils angesehen, obwohl er vielmehr seinen eigenen Stil prägte und lediglich starke Einflüsse des Jugendstils erkennbar sind. Er schätzte eine lyrische Stimmung in seinen Werken, achtete jedoch gleichzeitig auf eine lineare Stilisierung. Seine Themen sind dabei an den Symbolismus angelehnt. Hodler war ein Maler, der die Figuren in seinen Gemälden sehr plastisch darstellte. Ihr Ausdruck zeugt von starkem Charakter. Als bedeutende Künstler des Jugendstils sind außerdem der Österreicher Josef Franz Maria Hoffmann (1870-1965), der Spanier Antoni Gaudi (1852-1926) oder auch der Amerikaner Louis Comfort Tiffany (1848-1933) zu nennen.

Der Jugendstil in Österreich - Gustav Klimt als starker Vertreter

Auch Österreich kennt einen starken Vertreter des Jugendstils. Gustav Klimt war Hauptvertreter der Wiener Secession. Er kam in München mit Jugendstil Skulptur, Malerei und Grafik in Berührung und wurde schon bald von ihm in seiner Malerei beeinflusst. Oft findet man auf seinen Bildern naturalistische und abstrakte Elemente dicht nebeneinander. Gesichter und Körper hielt er sehr lebensnah. Kleidung, Gegenstände und den Raum füllte er mit abstrakten Flächendekorationen. Dabei gingen Ornamente und Figuren ineinander über. Für die Wiener Universität schuf Klimt drei Deckenbilder. Sie waren der Medizin, der Jurisprudenz und der Philosophie gewidmet. Da sie jedoch auf Ablehnung stießen, fanden sie niemals ihre Plätze an den Decken der Fakultäten und wurden während des Zweiten Weltkrieges schließlich durch einen Brand vernichtet.

Dennoch hatte Klimt eine einflussreiche Stellung in der Kunst und Kultur der Monarchie inne. Er war ein sehr beliebter Porträtmaler der Wiener Gesellschaft. Auch sein Ruf als Wandmaler war hervorragend. Sein bekanntestes Werk ist wohl "Der Kuss".

Einflussreiche Künstlergruppen des Jugendstils in ganz Europa

Es bildeten sich mehrere Künstlergruppen in dieser Zeit, welche mit ihrem Wirken sowohl großen Einfluss auf diese Epoche ausübten als auch zu ihren wichtigsten Vertretern wurden. Zu den Künstlergruppen des Jugendstils zählen unter anderem Nabis und die Société des Artistes Indepéndants in Paris. Die bekannteste deutsche Gruppe ist die Darmstädter Künstlerkolonie. In England bildete Arts and Crafts in London das Zentrum.

Rebellisch und jung - Die Künstlergruppe Nabis

Die Gruppe Nabis wurde 1888/1889 in Paris gegründet. Die Gründungsmitglieder waren rebellische und junge Kunststudenten von der Académie Julian in Paris. Die Gruppe bestand bis 1905 und war vom starken Einfluss des Post-Impressionismus, vor allem aber des Jugendstils geprägt. Dieser Gruppe schlossen sich Künstler an, die vor allem durch ihre Vielseitigkeit bekannt waren. Sie verwendeten zahlreiche Medien. Neben der Malerei und der Bildhauerei waren sie auch mit Drucktechniken, Posterdesign, Möbeln oder Textilien vertraut. Auf dem Gebiet der grafischen Kunst waren die Mitglieder von Nabis sehr einflussreich. Viele von ihnen legten den Schwerpunkt ihres Jugendstil-Schaffens auf das Design.

Die Vereinigung unabhängiger Künstler - Société des Artistes Indépendants

Die Société des Artistes Indépendants wurde 1884 in Paris gegründet. Die Académie royale de peinture et de sculpture unterstützte während des Zweiten Kaiserreiches anerkannte Künstler. Auch durch politische Konstellationen konnten verschiedene Künstler Anerkennung erlangen. Die Société ist das Ergebnis dieser Verhältnisse, denn Künstler, die keine offizielle Unterstützung erhielten, hatten kaum eine Chance, ihre Werke öffentlich auszustellen. Die unabhängigen Künstler begannen also sich selbst zu organisieren.

1884 konnte die Gruppe mit der Autorisierung vom Ministerium für bildende Künste eine erste Jugendstil Ausstellung eröffnen. Diese freie Ausstellung zeigte über 5000 Exponate, die von mehr als 400 Künstlern geschaffen wurden. Im Jahr 1910 entstand um diese Gruppe herum ein Skandal, der die Kunstwelt nicht nur des Jugendstils spaltete. In diesem Jahr wurde ein Gemälde des Italieners Joachim-Raphaël Boronali ausgestellt. Es trug den Titel "Sonnenuntergang über der Adria" und zeigte eine Landschaft mit wirren Linien. Der Pressebericht eines Insiders bekannte, dass diese Linien von einem Eselschwanz stammten. Ein Sammler bezahlte für das Werk 400 Franc. Die Debatte über das Bekenntnis und den Wert des Bildes schwankte zwischen Empörung und Begeisterung, da ein solches Werk die gesamte Avantgarde angriff. Dieses Werk und sein Hintergrund beschäftigte die Kunstwelt noch einige Jahrzehnte lang.

Gemeinsam wohnen und arbeiten - Die Darmstädter Künstlerkolonie

Der Begriff der Darmstädter Künstlerkolonie bezeichnet sowohl die Künstlergruppe, die zwischen 1899 und 1914 in Darmstadt wirkte, als auch die Wirkungsstätte, die von den Künstlern selbst errichtet wurde. Großherzog Ernst Ludwig von Hessen rief sie ins Leben unter dem Leitspruch "Mei Hessenland blühe und in ihm die Kunst. Für eine Verbindung von Kunst und Handwerk, die eine wirtschaftliche Belebung seines Landes bringen sollte, berief er Künstler des Jugendstils in die Künstlerkolonie. Unter anderem sollten Peter Behrens, Paul Bürck, Rudolf Bosselt und Hans Christiansen neuzeitliche und zukunftsweisende Bau- und Wohnformen entwickeln. Auf der Mathildenhöhe in Darmstadt kamen die Künstler ihrer Berufung nach. Sie bebauten den Stadtteil mit zahlreichen Häusern im Jugendstil und lieferten auch Inneneinrichtung und Dekoration mit. Die Künstlerkolonie war erfolgreich und ließ auch das lokale Handwerk erblühen. All dem setzte der Erste Weltkrieg 1914 ein jähes Ende. Eine laufende Ausstellung mit Jugendstil Skulpturen und Malerei wurde abgebrochen. Nur wenige Werke konnten wegen der Kriegsumstände verkauft werden. Weitere Künstler wurden danach nicht berufen. Mit der Abdankung des Großherzogs im Jahr 1918 endete das Bestehen der Künstlerkolonie. 1929 wurde sie dann offiziell aufgelöst.

Vollendetes Produktdesign aus London - Arts and Crafts

Die Bewegung Arts and Crafts entstand Mitte des 19. Jahrhunderts in London. Sie widmete sich der Verbindung zwischen Kunst, Gesellschaft und Arbeit und fokussierte sich darum vor allem auf das Produktdesign. Im Mittelpunkt stand, sich auf das Handwerk zurückzubesinnen. Die natürliche Schönheit des Materials und die Leidenschaft für die Handarbeit waren für die Beteiligten dieser Bewegung sehr wichtig. Zwischen 1870 und 1920, in der Epoche des Jugendstil, erlebte die Arts-and-Crafts-Bewegung ihre Blütezeit. Sie bildete eine Strömung gegen den Historismus der viktorianischen Zeit. Ebenso wie die Produkte der Industrie empfanden die Künstler den Historismus als seelenlos. Die Arts-and-Crafts-Bewegung strebte danach, dem Alltag wieder Leben einzuhauchen – und Kunst. Einfachheit und den bewussten Umgang mit dem Material schätzten sie sehr.

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