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Wandbilder: Ausdrucksstarke Zierde | Acrylbilder & Ölbilder

Große Zierde, die wenig Platz verbraucht: Das sind Wandbilder. Sie besitzen eine uralte Tradition und klassische bis moderne Motive. Verschiedene Maltechniken und Stile vergrößern die Auswahl bei den Bildern. Ob Acrylbild oder Kunstdruck, finden Sie das passende Wandbild für Ihre Räume und Ihren Geschmack. Jetzt losstöbern und verlieben!

Wandbilder: Ausdrucksstarke Zierde

Oft ist es Liebe auf den ersten Blick. Als stolzer Besitzer können Sie sich nicht an Ihrem frisch gekauften Acrylbild satt sehen. Es beglückt bei jedem Blick, inspiriert Sie zu Gedankenreisen und dient als Einstieg in anregende Gespräche.

Dekorieren Sie mit Ihrem neuen Schatz Ihr Zuhause oder verleihen Sie Ihren Geschäftsräumen damit Charakter. Wandbilder bereichern jeden Raum, ob als dezente Untermalung oder starker Akzent. Kahle langweilige Zimmer tauchen sie ins richtige Ambiente.

Gemälde bieten stilvolle und dynamische Dekoration und brauchen dafür weder viel Pflege noch viel Platz. Moderne Bilder sind noch dazu ein guter Einstieg in ein lockeres Gespräch oder Inspiration für eine Gedankenreise.

Ein Künstler, tausend Ideen: Martin Klein

Die meisten Bilder im Bronzeshop stammen von Martin Klein. Der 1979 geborene Sachse kam erst über Umwege zur Kunst, denn zuerst studierte er BWL. Nachdem dieser Wunsch der Eltern erfüllt war, widmete er sich seiner Leidenschaft und studierte an der Hochschule für Bildende Kunst in Dresden.

Die Inspiration für seine Bilder holt er sich von populären Strömungen und verschiedenen modernen Epochen. Bei ihm gehen Kubismus und Pop Art, Neue Sachlichkeit und Surrealismus eine aufregende Mischung ein. Sie ergibt das spannende Neue, das alle modernen Werke von Martin Klein auszeichnet.

Städte und Tiere gehören zu seinen beliebten Motiven. Das Abstrakte liegt ihm genauso wie die Porträts schöner Frauen. Jenen herrlich plastischen Bildern sieht der Betrachter an, dass Martin Klein auch Bildhauer ist. Aus Fiberglas oder Bronze sind seine Skulpturen. Doch der Schwerpunkt seines Schaffens liegt in der Malerei.

Acrylbild oder Ölbild?

Martin Klein setzt auf Acryl. Die Farben sind preiswerter als Ölfarben. Als Lösungsmittel kann der Künstler einfach Wasser nutzen. Gegenüber dem Terpentin für Ölfarben ist auch das günstiger, darüber hinaus auch für die Umwelt verträglicher.

Vor allem haben die Acrylfarben aber künstlerische Vorteile. Sie trocknen wesentlich schneller – für einen Vielmaler wie Klein ein sehr wichtiger Punkt. Dazu laufen die Farben weniger ineinander. Das ist wichtig für die harten Konturen und dicken Farbschichten der modernen Malerei.

Firnis für frische Farbkraft

Einen Nachteil hat Acryl. Die Farben verlieren ihre Strahlkraft, wenn sie lange der UV-Strahlung ausgesetzt sind. Aber das ist kein Grund, seinen Kunstschatz in einer dunklen Kammer zu verstecken. Ein guter Firnis schützt die Farben vor dem Verblassen, dazu vor Kratzern und vor Staub. Er verhindert, dass Sauerstoff oder Wasser in die Farbschicht eindringen. Zudem setzt der Firnis den letzten Akzent. Er bringt das Bild zum Glänzen oder mattiert es.

Das Aufbringen fordert viel Sachverstand, weiß Martin Klein. Der Firnis darf erst dann auf die Acrylfarbe treffen, wenn sie völlig durchgetrocknet ist. Je nach Dicke des Farbauftrags und einigen weiteren Faktoren kann das bis zu einem halben Jahr dauern. Neben Firnisspray sind die Klassiker Harz und Bienenwachs bewährte Firnisse. Mit Erfahrung und Geschick lassen sie sich so auf ein Gemälde auftragen, dass sie keine Pinselspuren hinterlassen.

Bronzeshop-Tipp: Acrylbilder kaufen Sie bei uns gefirnisst. Denn Martin Klein veredelt alle seine Gemälde selbst mit Firnis.

Welcher Rahmen für ein modernes Acrylbild?

Damit ein Wandbild seinen ganzen Reiz entfalten kann, braucht es den passenden Rahmen. Moderne Keilrahmen schließen das Gemälde optisch ab und sind dabei sehr dezent. Doch den Rahmen mit den perfekten Maßen zu finden, ist nicht so leicht.

Der Bronzeshop liefert Ihnen deshalb jedes Acrylbild inklusive passgenauem Rahmen. Er ist immer perfekt abgestimmt auf die Maße und das Aussehen des Gemäldes. Dadurch können Sie das Bild Ihrer Wahl direkt aus dem Paket nehmen und an die Wand hängen.

Wandbilder in der richtigen Größe kaufen

Überlegen Sie sich, bevor Sie ein Acrylbild kaufen, wie viel Platz Sie dem Kunstwerk einrichten möchten. Besonders die moderne Malerei braucht Raum, um ihre Reize entfalten zu können. Zum Platz für die Leinwand sollte genügend Freiraum zum Wirken vorhanden sein. Gegenständliche Bilder, auf denen auch kleine Details festgehalten sind, begnügen sich auch mit kleineren Flächen. Bei ihnen soll der Betrachter nahe herantreten und sich hineinversenken.

Versichern Sie sich auch, dass sich das Gemälde mit der Wandfarbe verträgt. Farbintensive Bilder und solche mit konkretem Motiv und realistischer Widergabe vertragen selten grelle Wände. Ein expressives Wandbild, das großflächig und abstrakt ist und auf wenige Farben reduziert ist, kann dagegen hervorragend mit einer kräftigen Wandfarbe korrespondieren.

Bemerken Sie nach dem Kauf, dass Ihr Acrylgemälde doch nicht ganz passt – egal, ob in den Abmessungen oder zur Einrichtung –, ist das im Bronzeshop kein Problem. Kontaktieren Sie einfach den Bronzeshop innerhalb der ersten zwei Wochen nach Erhalt des Kunstwerks und machen Sie von Ihrem Widerspruchsrecht Gebrauch. Noch besser: Lassen Sie sich vor dem Kauf telefonisch beraten. So stellen Sie sicher, dass Ihr Wandbild Ihren Wünschen und Vorstellungen entspricht.

Nach dem Kauf: Acrylbilder hängen oder hinstellen?

Damit das Bild seine ganze Strahlkraft entfaltet, muss nicht nur die Wandfarbe stimmen. Es gibt viele weitere Faktoren zu berücksichtigen. Dazu gehört die Position des Wandbildes.

  • Hängend: Ganz gerade oder leicht geneigt hängt das Bild klassisch an einem Nagel. Auch mit hochwertigem Montageklebeband nimmt das Bild seinen Platz an der Wand ein. Für alle Varianten sollte das Bild unbedingt gerahmt sein, damit es sicher angebracht werden und keinen Schaden nehmen kann.
  • Stehend: Auf Leinwand gemalte Acrylbilder brauchen für die stehende Positionierung nicht zwingend einen Rahmen. Kleinere Bilder können auf Kommoden und niedrigeren an der Wand stehenden Möbeln in Szene gesetzt werden. Große moderne Acrylbilder kommen sehr gut zur Geltung, wenn sie auf dem Boden stehen. Bedingung dafür ist genügend Platz. Stehen Möbel in unmittelbarer Nähe, sollten die schlicht und klar designt sein.

Stellen Sie Ihr Gemälde auf, wenn Sie öfter umdekorieren und die Abwechslung lieben. Stehende Bilder lassen sich gut austauschen, so dass Sie sie mit wenigen Handgriffen immer neu in Szene setzen können.

Haben Sie nicht so viel Raum zur Verfügung oder einen festen Platz für Ihr Acrylbild im Sinn, hängen Sie das Kunstwerk lieber auf. Das ist auch für alle Haushalte ratsam, in denen kleine Kinder oder Haustiere leben. Denn die sollten nicht an das Acrylbild herankommen können.

Tipp: Wenn Sie das Bild umpositionieren möchten, fassen Sie es am besten am äußeren Rand beziehungsweise dem Rahmen an. Die Farbe zu berühren, ist äußerst ungünstig für ein Gemälde.

Perspektive: der richtige Blickpunkt auf das Wandbild

Wie hoch das Bild hängen oder ob es auch stehen kann, darüber bestimmt vor allem die Perspektive. Der Betrachter sollte das Acrylbild möglichst mit einem geraden Blick anschauen können. Bei schiefer Blickebene wirkt das Gemälde schnell verzerrt. Ein Bild gegenüber einer Sitzecke kann somit sehr gut auf dem Boden stehen oder niedrig hängen. Ist es höher positioniert, sollte es leicht geneigt angebracht sein.

Wie ein Acrylbild pflegen?

Ein Acrylbild kaufen und aufhängen, damit ist es nicht ganz getan. Denn auch ein Wandbild setzt Staub an. Besonders, wenn die Farbe pastos aufgetragen ist. Dicke Farbschichten, die an ein Relief erinnern, sind echte Sammelplätze für Staubpartikel.

Nutzen Sie zum Reinigen keine Tücher! Ein wenig Druck zu viel, und die Farbe platzt ab. Besser eignen sich Wedel, die nicht fusseln und antistatisch sind.

Gönnen Sie der Rückseite Ihres Acrylbildes hin und wieder Luft. Wenn es steht oder geneigt hängt, genügt das für die Luftzirkulation. Hängt es gerade an der Wand, sollten Sie es bei jedem Reinigen vorsichtig die Unterkante anheben. Das ist besonders dann nötig, wenn Sie feuchte Wände oder gar Schimmel in Ihren Räumen haben.

Etwa aller zehn Jahre freut sich ein Acrylbild darauf, von einem Fachmann gepflegt zu werden. Und es bedankt sich mit kräftigeren Farben und einem frischen Aussehen bei Ihnen.

Tipp: Fleck auf dem Bild! So bekommen Sie ihn weg: Handeln Sie so schnell wie möglich. Nehmen Sie ein fusselfreies Tuch zur Hand und träufeln Sie etwas destilliertes Wasser darauf (zur Not auch Leitungswasser, wenn es kalkarm ist). Tupfen Sie das Bild vorsichtig damit ab. Nutzen Sie kein Reinigungsmittel! Wird das Acrylgemälde davon nicht sauber, muss das Bild zum Fachmann. Auch das Raumklima spielt eine wichtige Rolle. Lesen Sie dazu mehr im folgenden Abschnitt.

Beste Temperaturen für ein Wandbild

Gemälde fühlen sich bei Temperaturen zwischen 13 und 22 Grad Celsius besonders wohl. Das Wichtigste dabei ist aber, dass die Temperatur wenig schwankt. Das gilt auch für die Luftfeuchte, die zwischen 45 und 60 Prozent liegen sollte. Solch ein Klima ist auch für die menschlichen Mitbewohner des Bildes angenehm.

Die Klimaverhältnisse sind nicht direkt für das Acryl wichtig. Doch das Holz, in das die Leinwand gespannt ist, arbeitet bei schwankendem Klima. Es zieht sich zusammen oder dehnt sich und beeinträchtigt die Leinwand. Dann kann die Acrylfarbe reißen oder abblättern. Die normalen saisonalen Schwankungen bedrohen das Acrylbild aber nicht.

Martin Klein: Moderne Malerei exklusiv im Bronzeshop

In der Kunst setzt Martin Klein auf das Experimentieren. Beim Verkauf seiner Kunst hält er zur bewährten Partnerschaft mit Robert Lehmann. Der ist Inhaber der Dresdner Galerie Kunst & Ambiente. Seinen Internetvertrieb Bronzeshop hatte Robert Lehmann der skulpturalen Kunst gewidmet. Doch schnell einigten sich Künstler und Galerist darauf, auch die modernen Acrylbilder online einer Vielzahl von Kunstfreunden zugänglich zu machen.

Warum setzt Martin Klein auf den Bronzeshop? Dafür gibt es viele gute Gründe.

Der Bronzeshop ist ein Fachhandel. Ein erfahrener Galerist entscheidet mit Sorgfalt und Kunstsinn, welche Objekte er in sein Sortiment aufnimmt.

Bei einer ausführlichen Beratung profitieren auch online-Kunden vom Fachwissen des Galeristen. Das funktioniert über E-Mail oder Telefon. Er empfiehlt nicht nur das richtige Kunstwerk, sondern gibt auch guten Rat, wie es zu pflegen ist. Damit kann sich Martin Klein sicher sein, dass seine Acrylgemälde gut erhalten bleiben.

Durch die Kundenbewertungen über Trusted Shops können sich Kaufwillige einen Einblick über den Service des Bronzeshops verschaffen.

Dank Rückgaberecht bleibt eine moderne Malerei oder eine Skulptur nur dann beim Kunden, wenn sie ihm gefällt. Bemerkt er dagegen, dass das Acrylbild doch nicht ganz zum Ambiente passt, kann er es innerhalb von 14 Tagen problemlos zurückschicken.

Martin Klein weiß: Seine Acrylgemälde kommen nicht zum Erstbesten, der sich dafür interessiert. Sie kommen zu dem Kunstfreund, den seine Malerei begeistert. Lassen auch Sie sich verzaubern von seinen Kreationen.

Das Gemälde in der Geschichte

Wandbilder sind praktisch und seit Jahrhunderten eine höchst beliebte Dekoration. Der Bronzeshop nimmt Sie mit auf eine kurze Reise durch die Kunstgeschichte.

Wandbilder: Fast so alt wie die Menschheit

Schon in der Steinzeit gab es Wandbilder. Die Menschen damals malten mit viel Aufwand ihre Handabdrücke oder Tiere an die Höhlenwände. Warum sie das taten, ist unklar. Ob zur Bewahrung und Weitergabe von Wissen, aus rituellen Zwecken oder einem Ausdruck eigener Erlebnisse, diskutiert die Wissenschaft nach wie vor. Egal, welches Volk, welche Zeit und welcher Kontinent, gemalt und verziert wurde und wird immer.

Bild und Gemälde in der deutschen Sprache

Worte fürs Malen haben schon die alten Germanen. „bilidi“ und „gemalidi“ hießen Bilder und Gemälde auf Althochdeutsch. Damit war natürlich nicht das Acrylbild oder sonst ein Kunstwerk auf Leinwand gemeint. „Bilder“ waren Verzierungen aller Art, wie sie auf Schmuck und Keramik, Waffen und Kleidungsstücken zu finden waren.

Im Mittelalter hatte sich das Wort "gemælde" schon von Mustern aller Art verengt auf Abbildungen. Egal, ob ein Porträt auf einer Münze, ein früher Holzschnitt oder Bilder von Blumen an den Kirchenwänden.

Die Anfänge der Ölgemälde

Tafelbilder sind die ersten Bilder im heutigen Sinn, nämlich auf einem transportfähigen Untergrund. Sie bestehen aus Temperafarben auf Holz. Erst im 13. Jahrhundert kam die Ölmalerei auf. Die Ölfarben verdrängten nach und nach die Tempera.

Das lag vor allem daran, dass Ölfarben leichter auf Leinwänden aufzubringen waren. Die Leinwand wiederum hatte sich gegen den Maluntergrund Holz durchgesetzt. Sie war deutlich leichter als eine Holztafel und das fertige Bild neigte nicht so zu Rissen wie beim arbeitenden Holz. Ihren Namen haben Ölfarben von ihrem Hauptbestandteil und Bindemittel: Öl. Über Jahrhunderte mischten die Maler ihre Farben selbst an und nutzten dazu meistens Leinöl.

Einen großen Anteil an der Entwicklung der Ölmalerei hat der flämische Maler Jan van Eyck (* um 1390 in Maaseik; ✝1441 in Brügge). Lange galt er sogar als ihr Erfinder. Doch schon das Strassburger Malerbuch beschreibt Maltechniken mit Ölfarben. Die Handschrift aus dem 15. Jahrhundert ist die älteste Handschrift über Maltechnik in deutscher Sprache. Sie zeugt davon, dass die Ölmalerei schon seit einiger Zeit in dieser Gegend gebräuchlich war.

Der Siegeszug der Ölgemälde

Gerade im Werk des Jan van Eyck zeigt sich, wie die Künstler seiner Zeit immer stärker die Ölfarben bevorzugten. Vor allem Jan van Eycks Umgang mit den neuen Möglichkeiten, welche die Ölfarben für die Maltechnik boten, ist revolutionär. Er war mit hoher Wahrscheinlichkeit der erste Maler, der gebleichte Ölfarben verwendete. Dank des Zusatzes von Sikkativen konnte er außerdem die Trocknungszeit der Bilder verkürzen.

Das wesentlich Neue der Ölfarben war, dass sie sich mischen ließen. Dadurch war es möglich, Nuancen und Schattierungen zu malen. Die neue Maltechnik machte Farbverläufe weicher und erlaubte plastische statt flächiger Malerei. Auch die Brillanz der Farbe und die Haltbarkeit der Gemälde erhöhte sich durch Ölfarben.

Egal, ob ein Künstler ein prächtiges Porträt malen sollte, eine Genre Malerei oder ein Stillleben anfertige oder ob er der Landschaftsmalerei den Vorzug gab: Erst die Verwendung von Ölfarben hob es nach früheren Vorstellungen in die Meisterklasse. Ölmalerei war die Königsdisziplin, die jeder akademische Maler beherrschen musste.

Doch mit den wachsenden Möglichkeiten an künstlerischem Ausdruck, den die Techniken der Ölmalerei boten, wuchs auch das Selbstverständnis der Maler. Nun gab es „Kunst“. Nach Epochen wie Renaissance, Barock, Klassizismus und Romantik kam als Gegensatz der Begriff von Kitsch auf.

Der Unterschied zwischen Gemälde und Zeichnung

Noch in der frühen Neuzeit galten Bildhauer, Kupferstecher und Maler nicht als Künstler, sondern als Handwerker. Albrecht Dürer (* 21. Mai 1471 in Nürnberg; † 6. April 1528 ebenda) war einer der ersten, der konsequent seine Bilder signierte. Sein Monogramm prangt auf Holzschnitten, Kupferstichen und Ölgemälden.

Zu Dürers Schaffenszeiten entwickelte sich auch die Unterscheidung von Malerei und Grafik. Unter Grafiken fallen Zeichnungen und Bilder, die in Druckverfahren entstanden. Selbst Aquarelle und die Bilder in Handschriften galten als Zeichnungen, weil sie erst nachträglich koloriert wurden. Beim Malen nutzt man Pinsel und Farbe. Die Flächen und Farben machen das Bild aus. Beim Zeichnen stehen die Formen und Linien im Vordergrund.

Doch wie beim guten Ölgemälde sind auch bei Malen und Zeichnen die Übergänge fließend. Das zeigt nicht nur der allgemeine Sprachgebrauch, in dem die Begriffe malen und zeichnen oft gleichbedeutend verwendet werden. Die Anwendung von Pastellkreiden lässt sich sowohl als Malen als auch als Zeichnen benennen, denn es wird ein Zeichengerät benutzt – und Farbe.

Unterschiedliche Wertung von Gemälde und Zeichnung

Zeichnungen wurden über Jahrhunderte hinweg als zweitrangig betrachtet. Sie galten als weniger große Kunst gegenüber der Malerei. Der Grund war, dass viele Künstler Skizzen und Studien zeichneten. Es waren ihre Vorarbeiten zu den Gemälden. Die Zeichnungen waren Nebenerzeugnisse der Ölmalerei. Dass daneben eigenständige Zeichnungen in hoher Qualität entstanden, war vielen Kunstfreunden nicht bewusst.

Auch Drucke fallen in den Bereich der Zeichnung. Frühe Drucke wie Flugschriften oder Andachtszettel galten als Gebrauchsgegenstände, nicht als Kunst. Weil sie vervielfacht werden konnten und dadurch billiger waren, galten sie automatisch als künstlerisch weniger wertvoll. Ein Trugschluss. Viele bedeutende Maler waren auch begnadete Zeichner.

Leonardo da Vinci zum Beispiel. Sein berühmter Vitruvianischer Mensch gehört zu den meist abgebildeten Zeichnungen überhaupt. Rembrandt van Rijn fertigte Silberstift- und Rötel-Zeichnungen an. Bei Francisco de Goya sieht man die unterschiedliche Wertung der Bildwerke besonders gut. Seinen Ruf und sein Geld erwarb er als Maler repräsentativer Porträts. Er fasste die spanische Königsfamilie und den Adel in Öl. Eher privater und bürgerlicher Natur sind seine Grafikserien. Populär sind heute vor allem die Motive aus Goyas „Caprichos“.

Im 19. Jahrhundert eroberte sich die Zeichenkunst allmählich den Platz, den sie verdiente. Das schaffte sie unter anderem mit hochwertigen Karikaturen. Etwa von Honoré Daumier oder Heinrich Zille. Wilhelm Busch erschuf mit seinen Karikatur-Geschichten ein ganz neues Genre, ähnlich wie M. C. Escher mit seinen unmöglichen Figuren. Ab dem 20. Jahrhundert konzentrierten sich Künstler teilweise ganz auf die Zeichnung und die Grafik – Käthe Kollwitz und Egon Schiele zum Beispiel. Auch die Pop Art-Kunst eines Andy Warhol gehört als Siebdruck nicht in die Kategorie Gemälde. Idealistisch, realistisch, abstrakt: Gemälde in künstlerischen Strömungen

Die Romantik mit Künstlern wie Caspar David Friedrich bestand vor allem aus Landschaftsmalerei. Die danach stärkste künstlerische Strömung war der Impressionismus. Während sich Claude Monet mit seinen Seerosen nach wie vor der Landschaftsmalerei widmete, belebten bei Renoir Spaziergänger die Szenerie. Edgar Degas wendete sich der Genremalerei zu. Seine Motive entstammen meist dem Milieu des Varietés. Über den anschließenden Expressionismus hinaus wiesen die Gemälde von Henri Matisse oder der Kubismus des Pablo Picasso.

So entsteht ein Ölgemälde

Ein Wandbild besteht aus drei Komponenten. Eine davon ist der Untergrund, der Bildträger. Sie besteht aus Papier oder Holz, bei Öl- und Acrylbildern meist aus Leinwand. Als Bindemittel für die Farbe dient Knochenleim, Terpentin oder Leinöl, bei Tempera oft Ei. Die Farbstoffe stammten in früherer Zeit aus natürlichen Rohstoffen. Vor allem Mineralien wie Ultramarin (blau), Chromgelb (gelb) oder Zinnober (rot) rührten die Maler zu Ölfarben an. Erst im 19. Jahrhundert wurden die Farbstoffe industriell gefertigt und in Tuben verkauft. Vincent van Gogh nutzte sie. Oft sparte er sich die Mischpalette und gab die Farben direkt aus der Tube auf die Leinwand. Später kamen die Acrylbilder auf und damit Stilrichtungen wie Futurismus, Surrealismus und Abstrakte Kunst.

Egal, welche Stilrichtung Ihr Herz erobert hat – im Bronzeshop finden Sie das passende Wandbild. Und die kompetente Beratung dazu.