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Klassische Moderne

Die Kunst von der Jahrhundertwende zum Nationalsozialismus

Die Klassische Moderne ist ein Begriff, der die Kunst von circa 1900 bis nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges beschreibt. Sie umfasst unter anderem den Expressionismus, den Kubismus und den Futurismus. Bekannte Maler dieser stilistischen Epoche sind unter anderem Picasso, Munch oder Matisse.

In der Klassischen Moderne verwirft man die Perspektivenlehre und die Nachahmung. Im Expressionismus steht das Emotionale sowie das Bedürfnis des Künstlers, Stimmungen festzuhalten, im Vordergrund. Übertreibung und Verzerrung dienen hierbei als künstlerische Mittel. Im Kubismus steht die Raumerfassung im Vordergrund. Durch Standortveränderung soll dieser im Ganzen erfasst werden. In einer Weiterentwicklung des Kubismus wird Farbe wichtiger als Formen und geometrische Formen treten in den Vordergrund.

Im Futurismus werden neue Möglichkeiten gefunden, um Bewegung und Tempo im Bild dazustellen. Die Klassische Moderne umfasst auch noch den Konstruktivismus, - hier ist kein realitätsnaher Bezug mehr in den Werken zu erkennen -, den Dadaismus, - protestierende und provokante Werke stehen dabei im Vordergrund - den Surrealismus sowie die nationalsozialistische Kunst. Namen wie Oskar Kokoschka, Walter Gropius und Salvador Dali sind bedeutende Vertreter der Klassischen Moderne und kommen auf unterschiedlichen Wegen des Malens oftmals zum gleichen Ergebnis.

Die Werke finden sich in Kunstsammlungen, Museen und Antiquitätensammlungen auf der ganzen Welt und haben für Kunstsammler einen großen finanziellen Wert. Eine Garantie für hohe Preise sind unter anderem Werke von Schiele und Gustav Klimt, die den österreichischen Künstlern dieser Zeitepoche zuzuordnen sind.