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Ernst Barlach

Ernst Barlach Bronzefiguren & Skulpturen

Ernst Barlach (1870-1938) galt als ein bekannter deutscher Schriftsteller, Bildhauer und Zeichner, der besondere Bekanntheit durch seine Bronzen und seine Holzplastiken erlangte. 

Er wurde am 2. Januar 1870 als erster Sohn des Arztes Georg Gottlieb Barlach und dessen Ehefrau Johanna Louise geboren und hatte drei jüngere Brüder.

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Ernst Barlach (1870-1938)

Ernst Barlach galt als ein bekannter deutscher Schriftsteller, Bildhauer und Zeichner, der besondere Bekanntheit durch seine Bronzen und seine Holzplastiken erlangte. 

Er wurde am 2. Januar 1870 als erster Sohn des Arztes Georg Gottlieb Barlach und dessen Ehefrau Johanna Louise geboren und hatte drei jüngere Brüder. Schon in früher Kindheit, die er zu einem großen Teil in Ratzeburg verbrachte, wurde sein Talent für bildnerische und sprachliche Gestaltung erkannt und gefördert. Er studierte in der Zeit von 1888 bis 1891 an der Hamburger Kunstgewerbeschule Kunst. Anschließend ging er nach Dresden, wo er bis 1895 an der Akademie der Künste als Meisterschüler von Robert Diez (1844-1922) lernte. 

Ernst Barlach (1870-1938)

galt als ein bekannter deutscher Schriftsteller, Bildhauer und Zeichner, der besondere Bekanntheit durch seine Bronzen und seine Holzplastiken erlangte. Er wurde am 2. Januar 1870 als erster Sohn des Arztes Georg Gottlieb Barlach und dessen Ehefrau Johanna Louise geboren und hatte drei jüngere Brüder. Schon in früher Kindheit, die er zu einem großen Teil in Ratzeburg verbrachte, wurde sein Talent für bildnerische und sprachliche Gestaltung erkannt und gefördert. Er studierte in der Zeit von 1888 bis 1891 an der Hamburger Kunstgewerbeschule Kunst. Anschließend ging er nach Dresden, wo er bis 1895 an der Akademie der Künste als Meisterschüler von Robert Diez (1844-1922) lernte. Sein Studium in der sächsischen Landeshauptstadt beendete er mit seiner abschließenden Arbeit "Die Krautpflückerin".

Das Leben von Ernst Barlach

An seinen Aufenthalt in der sächsischen Landeshauptstadt schloss er einen zweijährigen Aufenthalt in Paris an, wo er sich der Schriftstellerei widmete. Seit 1897 war er als freischaffender Skulpteur tätig. 1901 ging er zurück nach Wedel, vier Jahre später arbeitete er für sechs Monate als Lehrer im Westerwald. Seine Reise nach Russland in 1906 sollte seine Skulpturen zukünftig beeinflussen. Sowohl seine persönlichen Eindrücke als auch die Traditionen Russlands und die russische Volkskunst wirkten auf seine Skulpturen und sein künstlerisches Gestalten. Sein Privatleben sollte in den kommenden Monaten von einem Sorgerechtsstreit um seinen geborenen Sohn bestimmt werden. In dieser Lebensphase stellte der Künstler seine Kunstwerke im Frühjahrssalon der Berliner Secession, beim Kunstsammler Paul Cassirer in Berlin, aus. Ab der Folgezeit nahm er regelmäßig an Ausstellungen der Berliner Secession teil. 1925 wurde er Ehrenmitglied der Kunstakademie in München.

Einflüsse auf seine Werke

Nachdem er im Jahr 1915 zum Landsturm einberufen wurde, setzte er sich in seinem skulpturalen Schaffen mit dem von Unsicherheit geprägten Leben im Krieg auseinander. Die frühen Arbeiten des Bildhauers thematisierten den Menschen und seine Lebensbedingungen. Die Folgejahre des deutschen Künstlers waren von der Erschaffung zahlreicher Skulpturen geprägt. Zu den bekannten Werken Barlachs gehören unter anderem Der Berserker (1910), Der Bettler (1930), Der singende Mann (1928), Geistkämpfer (1928) und Der Schwebende (1927). In letzterer Skulptur soll er Form und Physiognomie seiner Künstlerkollegin Käthe Kollwitz verarbeitet haben. 1929 folgte das Ehrenmal im Magdeburger Dom, 1931 das Hamburger Ehrenmal. Sein Werk wird in großen Teilen durch die Ernst-Barlach-Stiftung, die den Nachlass des Künstlers verwaltet, bewahrt und zur Besichtigung bereitgestellt. Ein erstes Museum wurde 1953 in der Güstrower Gertrudenkapelle eröffnet. Ein Großteil seiner Werke befindet sich heute in Güstrow, in den Museen der seit 1949 bestehenden Ernst-Barlach Gesellschaft in Ratzeburg und Wedel sowie im Ernst-Barlach Haus in Hamburg. Seine Arbeiten werden heute zwischen Realismus und Expressionismus angesiedelt und tragen eine vielseitige künstlerische Handschrift, die sein literarisches Oeuvre beeinflusste. Er schrieb zahlreiche Dramen. Am 19. September 2012 öffnete in Münster mit fast 500 Exponaten die größte Ausstellung seit Langem. Im Alter von 68 Jahren erlag der Skulpteur am 24. Oktober 1938 in der Rostocker St.-Georg-Klinik einem Herzinfarkt.