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Ziselieren bei Bronzefiguren

Unter dem Begriff Ziselieren bei Bronzefiguren versteht man eine ganz besondere und qualitativ hochwertige Form der Bearbeitung von Metallen. Bei diesem Prozess wird das Metall nämlich nicht geschnitten, sondern über eine sehr weiche Unterlage gedrückt bzw. getrieben. Dieser Vorgang geschieht in der Regel mittels Hammer und Punzen. So entstehen dann die für das Ziselieren bei Bronzefiguren üblichen Linien und reliefplastische Formen. Diese haben dann, nach diesem Arbeitsschritt, eine sehr große Ähnlichkeit mit Abgüssen von negativen Hohlschnitten, verfügen dennoch aber über viel weichere Kanten. Zusammenfassend lässt sich einfach ausgedrückt sagen, dass durch das Ziselieren eine optimale Verzierung von metallischen Oberflächen problemlos, einfach und relativ schnell möglich ist. Anwenden kann man diese Technik aber nicht nur bei Figuren, sondern zum Beispiel auch bei diversen Schmuckgegenständen, bei Uhren (sehr beliebt natürlich bei Taschenuhren) oder sogar bei Waffen (hier selbstverständlich vor allem Revolver).

Wissenswertes über das Verfahren:

Das Ziselieren bei Bronzefiguren ist eine sogenannte spanlose Verformung. Diese ist bei allen glatten Metalloberflächen möglich. Ziselieren bedeutet im Grunde genommen also nichts anderes als, das ein Muster in ein Metall eingearbeitet wird. Das heißt, das bei diesem Vorgang einfach kaltes Metall modelliert wird. In die meist zuvor polierten Metalloberflächen können die unterschiedlichsten Ornamente und Muster eingearbeitet werden. Möglich ist dies durch die Verwendung von vielen verschieden geformten Punzen. Zum Einsatz können aber auch diverse Werkzeuge, wie zum Beispiel Stichel, Feile und Meißel. Mit Hilfe einer Ziselierung entsteht so also quasi eine völlig neue Oberfläche. Diese Fläche wird in der Fachsprache auch als Relief bezeichnet.