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Lettrismus

Lettrismus ist eine Avantgarde-Bewegung aus Frankreich, welche in den 1940er Jahren in Paris von dem Einwanderer Isidore Isou aus Rumänien gegründet wurde. In den Werken vielen Bänden hatten Isou und die Lettristen ihre Behauptungen auf alle Bereiche der Kultur und der Kunst gehandhabt, vor allem auf den Gebieten der Poesie, Malerei, Film und politische Bekenntnis. Diese Bewegung hat die Wurzeln in Surrealismus und Dada. Isou betrachtete den eigenen Mitbürger Tzara als den Schöpfer und legitimen Anführer der Dada-Bewegung und wies andere Anhänger als Fälscher und Nachahmer zurück. Bei den Surrealisten war Breton ein wichtiger Einfluss, jedoch war Isou unzufrieden mit dem, was dieser als Stillstand und Bankrott dieser Bewegung in den 1940er Jahren angesehen hatte.

Wörter, Buchstaben und andere Zeichen sind seit den 1950er Jahren erkennbare Effekte. Einer Bedeutung dieser eigenmächtig aneinandergereihten Zeichen spielt dabei lediglich eine untergeordnete Rolle. Die Wurzeln hat der Lettrismus im Surrealismus und Dadaismus. So ist dieser eine Kunstform, welche aus Buchstaben, Symbolen und Worten ein Kunstwerk schafft. Diese Form der Kunst wurde in den 1950er Jahren in den USA bekannt, wurde aber im Paris ergründet. Lettrisme ist dafür der französische Ausdruck dieser Bewegung und das Wort für Buchstabe. Die Idee des Lettrisme geht vor allem davon aus, dass es im Esprit nichts gibt, was nicht Buchstabe ist oder ein solcher werden kann. Diese starke These, welche der Anfangszeit des Lettrismus im Jahre 1947 aufgestellt wurde, zielt auf den Zusammenhang von Denken und Sprache ab. Die Sinnlichkeit der Zechen wird als generelle Größe benannt, und die kombinatorischen Möglichkeiten des Ausdrucks der Buchstaben sind die Grenzen der Vernunft des Menschen.