Produktbeschreibung
"Wiener Bronze - Satyr mit Jungfrau - 2teilig Bergmann"
| Gewicht | 0,8 kg |
Faun und Jungfrau – Sinnliche Spannung in vollendeter Wiener Bronze - Bergmann Stempel
Diese außergewöhnliche Wiener Bronze zeigt eine Szene von intensiver körperlicher und psychologischer Spannung, in der sich Mythos, Erotik und künstlerische Raffinesse unauflöslich verbinden. Der Satyr nähert sich der Jungfrau nicht brutal, sondern lauernd, beinahe verspielt, wodurch ein Moment entsteht, der zwischen Verführung und Widerstand oszilliert. Die Körper berühren sich nur teilweise, doch gerade diese Zurückhaltung verstärkt die erotische Aufladung der Komposition. Der Faun erscheint als Urbild des triebhaften Naturwesens, während die Jungfrau in ihrer Haltung eine Mischung aus Abwehr, Neugier und innerer Bewegung zeigt. Diese Satyr Statue lebt nicht von plakativer Nacktheit, sondern von subtiler Körpersprache und Spannung im Raum. Genau darin liegt die große Stärke dieser Wiener Bronze, die den Betrachter emotional involviert.
Franz Xaver Bergmann – Meister zwischen Handwerk und Fantasie
Franz Xaver Bergmann wurde am 27. Juli 1861 in Wien geboren und entstammte einer Familie mit handwerklicher Tradition. Er entwickelte früh ein außergewöhnliches Gespür für plastische Formen und ließ sich an Wiener Kunst- und Gewerbeschulen ausbilden, wo Präzision und Detailtreue zentrale Werte waren. Bergmann verband technische Perfektion mit einer ausgeprägten Fantasie, die ihn zu einem der bedeutendsten Vertreter der Wiener Bronze machte. Besonders seine Darstellungen von Satyr, Faun und exotischen Szenen machten ihn international bekannt. Seine Werke befinden sich heute unter anderem in Museums- und Privatsammlungen in Wien, Paris, London und New York. Bergmann verstarb am 1. Januar 1936, doch sein Einfluss auf die erotische Kleinplastik wirkt bis heute nach.
Körper als Sprache der Begierde
Die Anatomie beider Figuren ist mit bemerkenswerter Sensibilität modelliert, wobei jede Muskelspannung gezielt eingesetzt wird. Der Satyr beugt sich vor, sein Oberkörper drängt, während seine Hände die Distanz überbrücken und zugleich zögern. Die Jungfrau hingegen lehnt sich nach vorn, gestützt auf ein architektonisches Element, das ihre Verletzlichkeit unterstreicht und ihr zugleich Halt gibt. Diese Gegensätze erzeugen eine fast theatrale Dynamik, wie sie für erotische Wiener Bronze-Arbeiten des späten 19. Jahrhunderts typisch ist. Der Faun verkörpert hier nicht bloß das Dämonische, sondern auch das zutiefst Menschliche im Begehren. Als Satyr Statue erzählt das Werk von inneren Konflikten zwischen Moral und Instinkt.
Mythologie als Spiegel des Unterbewussten
Der Faun und der Satyr entstammen der antiken Mythologie, doch in dieser Darstellung werden sie zu Symbolfiguren menschlicher Triebe. Die Szene verweist weniger auf eine konkrete Sage als vielmehr auf archetypische Situationen zwischen Mann und Frau, Macht und Hingabe. Gerade diese zeitlose Lesart macht die Wiener Bronze bis heute faszinierend und aktuell. Der Satyr steht für das Ungezähmte, das Naturhafte, während die Jungfrau gesellschaftliche Ordnung und Zurückhaltung verkörpert. In dieser Satyr Statue wird Mythologie zur Projektionsfläche für menschliche Emotionen. Die Kunst erhebt das Erotische hier auf eine geistige Ebene, ohne seine Sinnlichkeit zu verlieren.
Erotik als Kunstform des Ästhetizismus
Im Geist des Ästhetizismus geht es nicht um Moral, sondern um Schönheit, Wirkung und emotionale Intensität. Diese Wiener Bronze nutzt erotische Spannung als gestalterisches Mittel, nicht als Provokation. Der Faun ist bewusst nicht grotesk, sondern körperlich harmonisch und lebendig modelliert. Die Oberflächen wechseln zwischen glatten Hautpartien und lebendig bewegten Texturen, was Licht und Schatten wirkungsvoll inszeniert. Als Satyr Statue zeigt das Werk, wie Erotik zu einer ernsthaften künstlerischen Sprache werden kann. Gerade deshalb zählt diese Arbeit zu den eindrucksvollsten Beispielen erotischer Wiener Bronze.
Präsenz, Raum und sammlerische Wirkung
Diese zweiteilige Satyr Statue entfaltet ihre volle Wirkung in intimen Räumen, in Sammlerkabinetten oder auf Augenhöhe platziert. Durch die getrennten Sockel entsteht ein dialogischer Raum zwischen Faun und Jungfrau, der den Betrachter unweigerlich in die Szene hineinzieht. Die Wiener Bronze eignet sich hervorragend für klassische Interieurs, kunsthistorisch geprägte Räume oder als bewusst gesetzter Kontrapunkt in modernen Umgebungen. Als erotische Satyr Statue ist sie kein beiläufiges Dekorationsobjekt, sondern ein Gesprächsstück mit Tiefgang. Gerade in einer Vitrine oder auf einem Sideboard entfaltet der Satyr seine volle suggestive Kraft. Diese Wiener Bronze ist ein Werk für Kenner, die Erotik als Teil großer Kunst begreifen.
Breite: 15 cm
Höhe: 15 cm
Tiefe: 7 cm
Gewicht: 0,8 kg
100% Bronze
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