Produktbeschreibung
"Auguste Rodin - Die Hand Gottes / Die Schöpfung (1917) "
| Höhe | 12 cm |
| Breite | 23 cm |
| Tiefe | 10 cm |
| Gewicht | 1,3 kg |
Die Hand Gottes – Die Schöpfung als bronzene Essenz des Werdens - Signiert Auguste Rodin
Diese außergewöhnliche Bronzeskulptur zeigt Die Hand Gottes, auch Die Schöpfung genannt, als verdichteten Moment zwischen Ursprung und Erscheinung. Aus einer mächtigen, archaisch anmutenden Hand erhebt sich ein menschlicher Torso, noch unvollendet und doch bereits von innerer Spannung durchdrungen. Die Komposition hält den Akt des Entstehens fest, nicht als abgeschlossenes Resultat, sondern als Prozess. Gerade diese Schwebe verleiht dem Werk seine tiefgreifende Wirkung und macht es zu einem zentralen Beispiel der Kunstwerke von Auguste Rodin. Die Skulptur spricht nicht von religiöser Dogmatik, sondern von menschlicher Kreativität und existenzieller Geburt. Sie wirkt zeitlos, elementar und zutiefst berührend.
Auguste Rodin – Leben, Herkunft und künstlerische Vision
Auguste Rodin wurde am 12. November 1840 in Paris als François-Auguste-René Rodin geboren und wuchs als Sohn eines Polizeibeamten und einer Näherin in einfachen Verhältnissen auf. Seine künstlerische Ausbildung verlief außerhalb der etablierten akademischen Laufbahn, da ihm der Zugang zur École des Beaux-Arts mehrfach verwehrt blieb. Diese frühen Zurückweisungen stärkten seine Unabhängigkeit und führten zu einem bewussten Bruch mit akademischen Idealen. Rodin Auguste entwickelte eine neue Auffassung von Skulptur, in der Fragment, Prozess und emotionale Wahrheit wichtiger waren als vollendete Form. Er wurde zu Lebzeiten international anerkannt und prägte die moderne Bildhauerei entscheidend. Bis heute gelten die Kunstwerke von Auguste Rodin und insbesondere Die Hand Gottes als kraftvolle Sinnbilder menschlicher Schöpfung und künstlerischer Existenz.
Material, Oberfläche und schöpferische Energie
Die Bronze ist bewusst rau belassen und trägt sichtbare Spuren der Modellierung, die den schöpferischen Akt unmittelbar erfahrbar machen. Die Hand erscheint kraftvoll, schwer und erdverbunden, während der menschliche Körper in ihr weich, verletzlich und fragmentarisch gestaltet ist. Dieser Kontrast von Stärke und Zartheit ist ein zentrales Motiv bei Rodin Auguste und prägt viele seiner bedeutendsten Arbeiten. Licht und Schatten wandern über die unruhigen Flächen und lassen die Skulptur lebendig erscheinen, fast so, als würde sie sich weiter formen. Nichts ist geglättet oder idealisiert, alles bleibt im Werden. Gerade diese Offenheit kennzeichnet viele Auguste Rodin Skulpturen als radikal modern.
Entstehung zwischen Höllentor und Spätwerk
Die Schöpfung wurde um 1902 in Paris konzipiert und steht in engem Zusammenhang mit dem monumentalen Projekt Das Höllentor, an dem Rodin seit etwa 1880 arbeitete. Die Idee des aus dem Material hervorgehenden Menschen begleitete ihn über Jahrzehnte und fand in diesem Werk eine besonders konzentrierte Form. Eine eigenständige Bronzeversion entstand auch 1917, im Jahr seines Todes, wodurch die Skulptur eine besondere biografische Tiefe erhält. Sie verbindet frühe konzeptionelle Ansätze mit der Reife seines Spätwerks. Der Gedanke des Schaffens wird hier zugleich künstlerisch, menschlich und existenziell interpretiert. Innerhalb der Kunstwerke von Auguste Rodin nimmt dieses Werk daher eine Schlüsselstellung ein.
Präsenz im Raum und ideale Platzierung
Diese Bronzeskulptur entfaltet ihre volle Wirkung in Räumen der Ruhe, Konzentration und geistigen Offenheit. In einer Bibliothek, einem Arbeitszimmer, einer Galerie oder einem repräsentativen Wohnraum wird sie zu einem stillen Mittelpunkt des Nachdenkens. Durch ihre kompakte, in sich geschlossene Form eignet sie sich hervorragend für Sockel, Konsolen oder niedrige Podeste, auf denen sie aus der Nähe betrachtet werden kann. Die Skulptur verlangt keine Distanz, sondern lädt zur intimen Auseinandersetzung ein. Sie fügt sich sowohl in klassische als auch in moderne Interieurs ein. Diese Vielseitigkeit ist typisch für Auguste Rodin Skulpturen.
Museale Präsenz und kunsthistorische Bedeutung
Versionen von Die Hand Gottes befinden sich heute in bedeutenden Museen und Sammlungen weltweit. Besonders hervorzuheben sind das Musée Rodin und das Musée d’Orsay in Paris sowie internationale Institutionen wie das Metropolitan Museum of Art in New York. Dort wird die Skulptur als eines der philosophisch tiefsten Werke Rodins präsentiert. Ihre Präsenz in diesen Häusern unterstreicht ihre herausragende Stellung innerhalb der Kunstwerke von Auguste Rodin. Trotz ihrer symbolischen Tiefe bleibt ihre Wirkung stets unmittelbar und emotional. Sie zählt zu den eindrucksvollsten und geistigsten Auguste Rodin Skulpturen überhaupt.
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