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Wilhelm Lehmbruck | Bronze Shop

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Wilhelm Lehmbruck wurde am 4. Januar 1881 in Meiderich geboren und war ein bedeutender deutscher Grafiker und Bildhauer.

Als Sohn einer Bergarbeiterfamilie besuchte er erst die Volksschule, später und bis 1899 die Kunstgewerbeschule Düsseldorf. Um sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen illustrierte Lehmbruck wissenschaftliche Literatur. Im Jahre 1901 ging er an die Düsseldorfer Kunstakademie und begann ein Studium unter dem deutschen Bildhauer Karl Jansen (* 29. Mai 1855 in Düsseldorf; 2. Dezember 1927 ebenda). Später wurde Lehmbruck zu dessen Meisterschüler.

Nachdem er sein Studium im Jahr 1906 abgeschlossen hatte, wurde er ein Mitglied der Vereinigung der Düsseldorfer Künstler und ein Mitglied der Société Nationale des Beaux-Arts in Paris, wobei er erst ab 1907 an den jährlichen Ausstellungen der Société Nationale, die im Grand Palais stattfand, teilnahm. 1908 heiratete er Anita Kaufmann, die ihm ein Jahr später einen Sohn, Gustav Wilhelm, schenkte.

Aufgrund der Unterstützung von Carl Nolden konnte der Künstler Lehmbruck seinen Wohnsitz in Jahr 1910 vollständig nach Paris verlegen, wo es ihm im Herbst des Jahres 1910 erstmals möglich war, an dem Salon d’Automne, der als sehr fortschrittlich galt, teilzunehmen. den berühmtesten Werken des deutschen Bildhauers Wilhelm Lehmbruck zählen „Die Kniende“ (1911) und der „Der Gestürzte“ (1915/16). Dort machte er unter anderem die Bekanntschaft mit Alexander Archipenko (* 30. Mai 1887 Kiew, Ukraine; † 25. Februar 1964 in New York, N. Y.).

In den folgenden Jahren wurden die Werke von Lehmbruck in Köln, München, Berlin und in 1913 sogar in New York ausgestellt. Im selben Jahr wurde ihm auch sein zweiter Sohn Manfred geschenkt.
Nur ein Jahr später wurde dem Künstler eine erste große Ausstellung in der Galerie Paul Levesque gewidmet, welche nur die Werke Lehmbrucks zeigte. Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs kehrte der Künstler in sein Heimatland zurück und wurde als Sanitäter in einem Kriegslazarett in Berlin, wo Lehmbruck nun lebte, verpflichtet. In Berlin fertigte Lehmbruck zudem zahlreiche Werke an.

Während des Krieges verließ er Deutschland wieder und lebte ab 1916 in Zürich. Doch aufgrund eines Portraitauftrags kehrte der Bildhauer Anfang 1919 nach Berlin zurück, wo er seinem Leben vermutlich durch den Freitod am 25. März 1919 ein Ende setzte. Es wird vermutet, dass Lehmbruck aufgrund seines Freitodes nicht mehr erfahren hatte, dass er zum Mitglied der Preußischen Akademie der Künste ernannt wurde. Denn diese Mitteilung wurde nicht zu ihm nach Berlin, sondern an seine Adresse in Zürich gesendet.

Sein bildhauerisches Werk ist heute im Wilhelm Lehmbruck Museum in Duisburg zu sehen, welches von seinem Sohn Manfred, der als Museumsarchitekt tätig war, erbaut wurde. Das Werk Lehmbrucks, das den Künstler zu einem der bedeutendsten deutschen Bildhauer der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts machte, wurde von Expressionismus und Naturalismus bestimmt und fokussierte den menschlichen Körper.

Zahlreiche von Lehmbruck erschaffene Skulpturen sind von einem Ausdruck des Leids oder des Elends gekennzeichnet. Weiterhin anonymisierte der Künstler die Gesichter seiner Skulpturen, sodass keine individuellen Gesichtszüge, sondern nur anonymes Leid erkennbar ist. Zu