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Wilhelm Lehmbruck | Bronze Shop

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Wilhelm Lehmbruck (1881-1919) war ein bedeutender deutscher Grafiker und Bildhauer, der insbesondere mit seinen weiblichen Aktskulpturen den Expressionismus in der plastischen Kunst geprägt hat.

Er wurde am 4. Januar 1881 in Meiderich geboren. Als Sohn einer Bergarbeiterfamilie besuchte er erst die Volksschule, später und die Kunstgewerbeschule Düsseldorf. Um sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen illustrierte er wissenschaftliche Literatur.

1901 ging er an die Düsseldorfer Kunstakademie und begann ein Studium bei Karl Janssen. Später wurde er dessen Meisterschüler.

Nachdem er sein Studium 1906 abgeschlossen hatte, wurde er Mitglied der Vereinigung der Düsseldorfer Künstler und der Pariser Société Nationale des Beaux-Arts. Ab 1907 nahm er an den jährlichen Ausstellungen der Société Nationale, die im Grand Palais stattfand, teil. 1908 heiratete er Anita Kaufmann. Aus der Ehe ging der Sohn Gustav hervor.

Aufgrund der Unterstützung von Carl Nolden konnte er seinen Wohnsitz im Jahre 1910 vollständig nach Paris verlegen, wo es ihm im Herbst des gleichen Jahres erstmals möglich war, an dem Salon d`Automne, der als sehr fortschrittlich galt, zu partizipieren.

Zu den berühmtesten Werken des Bildhauers zählen "Die Kniende" (1911) und der "Der Gestürzte" (1915/16). Erstere steht heute im Museum of Modern Art in New York. Auffallend sind seine in die Länge gestreckten Figuren. In Frankreich machte er Bekanntschaft mit Alexander Archipenko, einem US-amerikanischen Skulpteur ukrainischer Herkunft, der heute als einer der Wegbereiter der modernen Bildhauerei gilt.
In den folgenden Jahren wurden seine Arbeiten in Köln, München, Berlin und New York ausgestellt. 1913 wurde sein zweiter Sohn Manfred geboren.

Im darauf folgenden Jahr wurde ihm eine erste große Einzelausstellung in der Galerie Paul Levesque gewidmet. Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs kehrte er in sein Heimatland zurück und wurde als Sanitäter in einem Berliner Kriegslazarett, wo er inzwischen lebte, verpflichtet. In Deutschland fertigte er zahlreiche Werke an.

In der Zeit des Ersten Weltkrieges verließ er Deutschland und lebte ab 1916 in Zürich. Doch aufgrund eines Portraitauftrags kehrte er nach Deutschland zurück, wo er seinem Leben am 25. März 1919 ein Ende setzte. Es wird vermutet, dass Lehmbruck aufgrund seines Freitodes nicht mehr erfahren hatte, dass er zum Mitglied der Preußischen Akademie der Künste ernannt wurde.

Sein bildhauerisches Werk ist heute in einem Museum (Lehmbruckmuseum) in Duisburg ausgestellt, welches von seinem Sohn jüngeren Sohn, der als Museumsarchitekt tätig war, erbaut wurde. Das Werk Lehmbrucks, das den Skulpteur neben Ernst Barlach und Käthe Kollwitz zu einem der bedeutendsten deutschen Skulpteure der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts machte, wurde von den expressionistischen und naturalisitischen Strömungen geprägt. Im Zentrum stand der menschliche Körper.

Zahlreiche seiner Figuren sind von einem Ausdruck des Leids oder des Elends gekennzeichnet. Er anonymisierte die Gesichter seiner Skulpturen. Erkennbar sein sollten nicht etwa individuelle Physiognomien, sondern anonymes Leid.
pintarest
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