Sir William Reid Dick war ein schottischer Bildhauer, der im Jahre 1879 in Glasgow das Licht der Welt erblickte.
Der Bildhauer wurde für die Einfachheit seiner gefertigten Porträts und die innovative Stilisierung der Formen seiner Denkmäler bekannt. Im Jahr 1921 wurde William Reid Dick erst ein assoziiertes Mitglied der Royal Academy und im Jahr 1928 dann zu einem Vollmitglied der Royal Academy, einer der wichtigsten Kunstinstitutionen in Großbritannien.
Die Royal Academy of Arts wurde im Jahre 1768 von 40 Künstlern gegründet und wurde zu einer Institution, die sich der Lehre und der Förderung der Architektur, der Bildhauerei und der Malerei widmete.
Von 1933 bis 1938 war Dick als Präsident der Royal Society of British Sculptors tätig. Seinen Titel Sir bekam er im Jahre 1935, als König George V. ihn zum Ritter schlug, verliehen. George Frederick Ernest Albert von Sachsen-Coburg und Gotha, kurz George V., war von 1910 bis zu seinem Tode im Jahr 1936 der König des Vereinigten Königreichs Großbritannien sowie der König von Irland und Kaiser von Indien.
Sir William Reid Dick war seit dem Jahr 1938 für den König George VI. als „Sculptor in Ordinary for Scotland“ tätig.
Albert Frederick Arthur George, kurz Georg VI., war der Nachfolger von Gorge V. und von 1936 bis 1952 König des Vereinigten Königreichs Großbritannien und von Nordirland, sowie der letzte Kaiser von Indien und das Oberhaupt des Commonwealth.
William Reid Dick lernte schon als junger Mann sich mit der Kunst und handwerklichen Tätigkeiten zu beschäftigen und ging als Zwölfjähriger bei einem Steinmetz in seiner Heimatstadt in die Lehre. Die kommenden fünf Jahre waren von der Arbeit an dem Werkstoff Stein und mit dem Werkstoff Stein geprägt. In den Abendstunden dieser fünf Jahre besuchte er zusätzlich Klassen für das Modellieren und das Zeichnen. Im Jahr 1896 schloss er seine Lehrzeit ab und ging an die Glasgow School of Art und nahm an der Bellshill Academy in Lanarkshire eine Lehrtätigkeit auf. Seit dem Jahr 1908 lebte der Bildhauer in London und stelle seine Werke in den Galerien der Stadt aus.
Sir William Reid Dick, dessen Archiv in der Tate Gallery untergebracht ist, war zu Lebzeiten als ein Bildhauer von Porträtstatuen bekannt. Er fertigte unter anderem die Skulpturen am Unilever House, das an der Blackfriars Brücke steht oder den Brunnen „Junge mit Frosch“, welcher im Regent’s Park zu besichtigen ist.
Weiterhin sind von ihm auch die Bronzestatuen von Franklin Delano Roosevelt und von George V. gefertigt wurden; die Skulpturen stehen im Londoner Grosvenor Square und im House of Lords.
Nachdem Sir William Reid Dick im Jahre 1961 in London verstarb wurde er in der St. Paul’s Cathedral beigesetzt.