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Honore Daumier - Französischer Maler, Grafiker, Bildhauer und Karikaturist

Honore Daumier Bronzefigur
499,00 EUR
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Der französische Maler, Grafiker, Bildhauer und Karikaturist Honoré Daumier erblickte am 26. Februar 1808 in Marseille das Licht der Welt und wurde später zu einem der wichtigen Vertreter des Realismus. Große Bekanntheit erreichte der französische Künstler aufgrund seiner zahlreichen sozialkritischen und politischen Karikaturen.

Honoré Daumier fertigte seit 1831/ 32 verschiedene Lithografien für „La Caricature“ und „Le Charivari“, zwei satirische Zeitschriften, an. Für „La Caricature“ kreierte er zudem kleine Portraitplastiken von verschiedenen Journalisten und bekannten Politikern. Als Daumier den König Louis Philippe (* 6. Oktober 1773 in Paris; † 26. August 1850 in Claremont House) als einen unersättlichen Säufer und Fresser, als „Gargantua“, bezeichnete, musste er im Jahr 1832 für sechs Monate hinter Gitter und für diese Aussage büßen.

Als die Revolution von 1848 beendet war, ergab sich für den Künstler für einen kurzen Zeitraum wieder die Möglichkeit, neue satirische Karikaturen der politischen Verhältnisse zu zeichnen. Während dieses Schaffensprozess fertigte er auch die berühmten Figuren „Ratapoil“ und „Robert Macaire“ an.

Obwohl Daumier auch als Maler tätig war, wurden seine Werke aus diesem Tätigkeitsfeld weniger bekannt, obwohl auch die Gemälde des Künstlers sozialkritische Themen veranschaulichten. Seit dem Jahr 1848 unterhielt der Maler Daumier einen engen Kontakt zur Schule von Barbizon. Diese wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts von einer Gruppe von Landschaftsmalern aus Frankreich gegründet.
Das Ziel der Maler dieser Schule, die sich in einem Dorf im Wald von Fontainebleau befand, war nicht eindeutig definierbar. Die Schule verfolgte nur das Ziel die akademische Lehre abzulehnen und einen unmittelbaren Zugang zur Natur zu finden.

Die Malerei des Künstlers Daumier war durch einen sehr starken hell- dunkel Kontrast und die Verwendung grober Umrisslinien charakterisiert. Insgesamt beinhaltet das zeichnerische und künstlerische Werk des Franzosen Daumier mehr als 4000 Lithografien und mehr als 1000 Holzschnitte. Aufgrund ihrer tragischen Persönlichkeitsprofile haben seine Zeichnungen eine überzeitliche Allgemeingültigkeit.

Am Ende seines Lebens erblindete Daumier nicht nur, sondern verarmte auch und stand mittellos da. Er verstarb am 10. Februar 1879 in Valmondois, Val-d’Oise, einem Departément im Großraum Paris.

Als Karikaturist machte sich Daumier durch seine Serie „Robert Macaire“, welche in der Zeitschrift „Le Charivari“ erschien, einen Namen. Seine zahlreichen Darstellungen fokussierten die alltäglichen Darstellungen des Lebens, Albernheiten und auch zahlreiche Modetorheiten. Er stellte auch die komischen Seiten des Spießbürgerlebens auf brutale Art und Weise dar, wobei seine Figur „Ratapoil“ beispielhaft für diese Darstellungsweise war.

Die Karikaturen des Künstlers waren auch von der Beschäftigung Daumiers mit der Antike und dem Bürgertum charakterisiert und machten die Handlungen und Verhaltensweisen der Bourgeoisie lächerlich, indem die Bourgeoisie als kleinbürgerliche erbärmliche Menschen in gewöhnlichen Posen dargestellt wurden.