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Alberto Giacometti Skulpturen - berühmter Schweizer Bildhauer und Maler der Moderne

Abstrakte Bronze Skulptur
199,00 EUR
inkl. 19 % MwSt zzgl.
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Alberto Giacometti war ein bekannter Maler, Bildhauer und Grafiker der Moderne. Er wurde am 10. Oktober 1901 in Borgonovo geboren, verbrachte aber den Großteil seines Lebens in Paris, wo er arbeitete und lebte. Trotz seiner Emigration nach Frankreich kehrte er regelmäßig in seine Heimat zurück, wo er nicht nur seine Familie traf, sondern sich auch künstlerisch betätigte.

Er ist als einer der bekanntesten Bildhauer des 20. Jahrhunderts in die Geschichte der Kunst eingegangen; sein Werk war charakterisiert von Surrealismus und Kubismus und behandelte auch Fragen der Philosophie.

Giacometti beschloss noch vor Beendigung seiner Schullaufbahn Künstler zu werden und reiste im Herbst des Jahres 1919 nach Genf, um ein Kunststudium aufzunehmen. An der renommierten École des Beaux-Arts lernte er die Malerei, an der École des Arts et Métiers das Zeichen und die Bildhauerei. Da sein Vater ein Mitglied der Eidgenössischen Kunstkommission an der Biennale in Venedig war, ergab sich für Giacometti die Möglichkeit gemeinsam mit seinem Vater nach Venedig zu reisen; dort beeindruckten ihn die Werke von Archipenko und Cezanne. Im Jahre 1921 reiste er während einer Studienreise durch Italien, besuchte Verwandte sowie Museen und Kirchen in Rom und fertigte zahlreiche Skizzen an. 1922 ging Giacometti nach Paris um sich einem weiteren Studium zu widmen; er lernte nicht nur Aktzeichnen sondern auch die Bildhauerei kennen.

Nach drei Studienjahren in Paris stellte er das erste Mal im Salon des Tuileries aus; darunter auch die postkubistische Skulptur „Torso“.
Er wurde ein Mitglied der Surrealisten, verließ diese aber wieder und befand sich nach dem Bruch mit der Gruppe in einer Schaffenskrise. Daher wandte er sich für neue Inspirationen anderen Künstlern, wie beispielsweise Pierre Tal-Coat, zu. Picasso hatte er bereits bei den Surrealisten kennengelernt, aber eine echte Freundschaft entstand erst, als dieser 1937 das Gemälde Guernica anfertigte. Picasso sah den Künstler Giacometti als einen ihm ebenbürtigen Künstler und erhoffte sich von ihm kollegialen Rat.

1928 erlitt er einen schweren Unfall, der ihn für sein Leben zeichnete. Er brach sich den Fuß, als er von einer betrunkenen Autofahrerin angefahren wurde. Seit diesem Zeitpunkt hatte er einen Gehfehler; bis 1946 musste er Krücken zur Hilfe nehmen. Er selber nannte dies ein einschneidendes Erlebnis in sein bisheriges Leben.

Giacometti verbrachte die Jahre des Zweiten Weltkriegs in Genf und kehrte nach dem Krieg nach Paris zurück, wo er begann gelängte Skulpturen aus Bronze zu fertigen. Da Giacometti diese Skulpturen auf massive Sockel setzte, wirken diese noch dünner und noch gewichtsloser. An diesem Punkt im Leben fand der Künstler seinen charakteristischen Stil, der ihn unverwechselbar machte. Von da an sollte das Verhältnis zwischen der Figur und dem Raum maßgebend für seine Arbeit als Künstler werden. Eine erste Einzellausstellung fand im Jahr 1948 in der New Yorker Galerie Pierre Matisse statt, welche für den Künstler den endgültigen Durchbruch darstellte.

Auch die figurative Malerei wurde nach seinen Durchbrauch zu einem der Skulptur ebenbürtigen Thema, dem er sich ab etwa 1957 regelmäßig widmete. Die Malerei sollte ihn bis zum Ende seines Lebens bekleiden; Alberto Giacometti verstarb am 11. Januar 1966 in Chur.