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Bronzefiguren auf Rechnung

Bildhauer Alexander Archipenko - Bronzefiguren & Skulpturen

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The Gondoliere 1914/1953 - Alexander Archipenko - Bronzeskulptur
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King Solomon (1963) - Alexander Archipenko - Kubistische Bronze
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Einzigartige Formen der Kontinuität im Raum - Umberto Boccioni
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Moderne Großbronze - Walking Woman - von Alexander Archipenko
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Alexander Porfyrovych Archipenko wurde am 30. Mai 1887 in der Ukraine (Kiew) geboren und war ein US-amerikanischer Bildhauer ukrainischer Herkunft; heute gilt er als einer der Wegbereiter der modernen Bildhauerei.

Er wurde als Sohn eines Mechanikers geboren und studierte von 1902 bis 1905 Malerei und Bildhauerei an der Kunstakademie seiner Heimatstadt Kiew. Doch aufgrund rebellischen Verhaltens wurde er der Universität verwiesen; er rebellierte gegen die akademischen Lehrmethoden an der Universität. Diese Rebellion führte zu einem Ausschluss von Studium im Jahre 1906.

Nach seiner Exmatrikulation arbeite er noch bis 1908 als freischaffender Künstler in seiner Heimat, die er noch im selben Jahr verließ, um nach Frankreich zu gehen. In der französischen Hauptstadt angekommen, studierte er an der École des Beaux-Arts, die er aber aufgrund seiner persönlichen Auffassung wieder verlassen hatte. Erstmals 1910 wurden im Salon des Indépendants und d`Automne seine Werke zusammen mit solchen von Künstlern des Kubismus ausgestellt. Bis 1914 entwickelte er die sogenannte Skulpto-Malerei. 1911 gründete er seine eigene Kunstschule in Paris. In der Folge konnte Archipenkos Kunst vielerorten besichtigt werden, unter anderem in der New Yorker Armory Show von 1913, im The Art Institute of Chicago 1947 usw.

Später sollte er noch eine weitere Kunstakademie in Berlin, wo er von 1920 an drei Jahre lebte, gründen. 1912 wurde er Mitglied der Section d`Or, wo er dem großen Maler Pablo Picasso (1881-1973) begegnete. Später heiratete er Gela Forster.
Sie war eine junge Bildhauerin, die er in Dresden kennenlernte. Gela Forster war ein Mitglied der Dresdner Sezession und wurde 1921 seine Ehefrau. Später folgte eine weitere Ehe mit Frances Gray.

Im Jahr 1923 wanderte er nach Amerika, zunächst nach New York, aus, wo er an verschiedenen Kunstschulen unterrichtete. Erst lehrte er 1935/36 an der bekannten Washington State University und gründete 1937 in Amerika die School of Creative Fine Arts. Zudem war er als Dozent an der Neuen Bauhaus Akademie tätig. 1939 kehrte er nach New York zurück. Nach dieser Rückkehr experimentierte er in den Folgejahren mit verschiedenen durchsichtigen Materialien und fertigte unter anderem von innen beleuchtete Plastiken.

Am 25. Februar 1964 verstarb er in New York. Der Nachlass des Wegbereiters der Moderne ist zum Teil im Saarlandmuseum in Saarbrücken zu sehen. Diesem vermachte er 107 seiner Gipsmodelle. Dieses Erbe steht in engem Zusammenhang mit dem guten Verhältnis zwischen dem Künstler und dem Museum, welches für ihn 1960 eine Retrospektive ausrichtete und einen Überblick über die künstlerische Entwicklung des Bildhauers von seinen Anfängen bis 1963 gibt.

Initiator dieser Retrospektive war der damalige Direktor Rudolf Bornschein, mit dem der Skulpteur freundschaftlich verbunden war. Das Museum erwarb nach dem Tode des Künstlers noch zahlreiche Bronzen und weitere Skulpturen und verfügt heute über eine bedeutende Sammlung, die einen beinahe lückenlosen Überblick über das Schaffen des Künstlers während der Jahre 1908 bis 1963 bietet.
pintarest
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