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Der ungarische Künstler und Bildhauer Alexander Kéléty, auch Alex Kéléty genannt, wurde in Budapest, der Hauptstadt von Ungarn geboren. Sein genaues Geburtsdatum ist unbekannt, da viele Aufzeichnungen vor 1900 verloren gegangen sind.

Ungarn war zur Zeit der Jahrhundertwende noch Teil des Königreichs Österreich-Ungarn und Schauplatz zahlreicher Konflikte, die aufgrund der vielen im Staat ansässigen Völker immer wieder aufflammten. Dennoch wurde gerade Budapest ein Zentrum für Kunst und Kultur, wie auch heute noch zahlreiche künstlerische Museen und Galerien der Stadt veranschaulichen. Beispielsweise finden sich das Museum der Bildenden Künste am Heldenplatz, die Kunsthalle Budapests, die Nationalgalerie im Burgpalast und der Palast der Künste in der Stadt an der Donau.

Neben Alexander Kéléty stammen auch andere Künstler aus Budapest, wie zum Beispiel der Maler Nándor Deák (* 1883 in Budapest; † 24. November 1947 in Klausenburg) oder der Bildhauer und Restaurator Ferenc Gyurcsek (* 6. November 1942 in Budapest,). Kéléty emigrierte schließlich nach Frankreich, wo er in Toulouse studierte. Die Stadt im Süden Frankreichs ist Standort zahlreicher Universitäten und Hochschulen, darunter auch der École supérieure des beaux-arts de Toulouse, einer Hochschule für Bildende Künste, deren bekanntes Vorbild in Paris beheimatet ist.

Während seines Studiums traf er auf Imre Simay (* 1874 in Budapest; † 1955 ebenda), einen ungarischen Maler und Bildhauer.

Um seine Studien zu vertiefen zog er nach Paris und bildete sich dort weiter.
Er widmete sich vornehmlich den neuen Künsten und wurde zu einem Vertreter des Art Deco, einer Kunstströmung, die zu Beginn des 20. Jahrhundert aus verschiedenen künstlerischen Einflüssen wie dem Jugendstil entstand und vor allem in den 20er Jahren ihren Höhepunkt erreichte. Maßgeblich entscheidend für seinen Erfolg und seine Bekanntheit waren Ausstellungen seiner Werke im Salon de Paris in den Jahren zwischen den zwei Weltkriegen.

Der Salon de Paris war eine regelmäßige Kunstausstellung, die neben anderen Salons in der Hauptstadt Frankreichs stattfand und 1667 von König Ludwig XIV. initiiert wurde, um den höfischen Geschmack zu propagieren. Zuerst durften nur Mitglieder der königlichen Kunstakademie teilnehmen, nach der Revolution von 1789 stand der Salon aber auch anderen Künstlern offen.

Er entwickelte sich immer mehr zu einer Institution, wonach erst die Teilnahme eines Künstlers an einer Salon-Ausstellung die Grundvoraussetzung war, anerkannt zu werden. Dementsprechend herrschten vor allem konservative Auswahlbedingungen vor und zunehmend gab es Intrigen und Absprachen, mit deren Hilfe sich erfolgreiche Teilnahmen erkauft wurden. Deshalb entwickelten sich in der Zeit um 1900 vermehrt "Gegen-Salons" wie der Salon des Indépendants und der Salon d’Automne, die jungen Künstlern und modernen Ideen eine faire und echte Plattform der Darstellung geben wollten und sich vom konventionellen Pariser Salon distanzierten.

Für Alexander Kéléty war die Teilnahme am traditionellen Pariser Salon ein Meilenstein in seiner Karriere. Durch seine detailgetreuen und eindrucksvollen Skulpturen, die vor allem die Athletik des menschlichen Körpers in Verbindung mit der Natur darstellen, wurde der ungarische Künstler zu einem angesehen Vertreter des Art Deco. Er starb 1940 in Paris.