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Art Deco

Art Deco ist ein Kunststil, der von 1918 bis 1940 präsent war. Er löste im deutschsprachigen Raum den Jugendstil ab.

Die Bezeichnung dieses Stils stammt ursprünglich vom Titel einer Ausstellung, die 1925 in Paris stattgefunden hat.

Art Deco wurde stark durch den vorherrschenden Funktionalismus (Form der Gegenstände sollte parallel zur Funktionserfüllung laufen) und das Bauhaus-Prinzip (Schule der Gestaltung) beeinflusst. So war dies eine sehr moderne Kunstepoche.

Besondere Eigenschaften des Stils sind gerade Linien, glatte Flächen und streng ausgerichtete Formen, die stark geometrisch und stereometrisch verlaufen sollten. Man legte die sonst so beliebten Verzierungen ab. Allerlei neue Materialien fanden somit Verwendung. Darunter waren unter anderem Elfenbein, Ebenholz, Bronze, verchromter Stahl, Edelmetalle und Chagrin-Leder.

Der damals gestaltete prachtvolle Diamantschmuck wird noch heute hoch geschätzt.

Der männermordende Ruf der Sphinx (ägyptisches Symbol in Form eines geflügelten Löwen mit dem Kopf einer Königin) war zu jener Zeit besonders beliebt. Sie stand für die neue, selbstbewusste und verführerische Frau, die so genannte Femme fatale. So entstand die Bourgeoisie, die ungewohnte Selbstsicherheit vieler Frauen in der gehobenen Gesellschaftsklasse. Die Bourgeoisie erlaubte Extravaganz und bewusst eingesetzte Erotik der damaligen Damen. Sie genossen es, wenn sich Männer ihretwegen duellierten und den Verstand verloren. Besonders hervorzuheben sei hier die deutsche Sängerin und Schauspielerin Marlene Dietrich, die genau diesen Typ Frau verkörperte.

Wichtige Vertreter dieser Epoche sind:

  • Le Corbusier (1887-1965, Frankreich/Schweiz)
  • William van Alen (1882-1954, USA)
  • Henri Rapin (1873-1939, Frankreich)
  • Wadim Meller (1884-1962, Ukraine/Russland)
  • Tamara de Lempicka (1898-1980, Polen)
  • Maurice Ascalon (1913-2003, Israel)
  • Erté (1892-1990, Russland)
  • Alexandra Exter (1882-1949, Russland)
  • Eileen Gray (1878-1976, Irland)
  • René Lalique (1860-1945, Frankreich)