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Rembrandt Bugatti | Bronze Shop

Bronzeskulptur auf Marmor - Stolzer Vogel - sign. R. Bugatti
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Exotische Bronze Vogelskulptur Jaribu signiert R. Bugatti
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Bronzefigur - Marabu / Afrikanischer Storch - sign. R. Bugatti
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Bronzeskulptur auf Marmor - Springender Elefant - sign. Milo
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Bronze Tierskulptur Indischer Elefant von Rembrandt Bugatti
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Bronze Tierskulptur Indischer Elefant von Rembrandt Bugatti
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Rembrandt Bugatti (1884-1916) war ein bemerkenswerter Bildhauer, dessen künstlerisches Schaffen sich vornehmlich in der ersten Dekade des 20. Jahrhunderts ereignete. Er zählt zu den wesentlichen italienischen Wegbereitern des Art déco.

Bugatti wurde als drittes Kind von Carlo Bugatti und dessen Ehefrau Teresa geboren. Sein jüngerer Bruder Ettore Bugatti ging als Automobilkonstrukteur in die Automobilgeschichte. Durch seinen Vater, der als Dekorateur und Möbelgestalter tätig war, lernte der junge Bugatti zahlreiche Künstler kennen, die im Haus der Familie verkehrten, unter anderem den russische Bildhauer Pawel Trubetzkoy, der später der erste Mäzen Bugattis wurde.

Ab 1900 studierte er in Mailand an der Accademia di Belle Arti di Brera bei seinem Förderer Trubetzkoy. An der Akademie entwickelte der Schüler sehr schnell einen eigen Stil, der von impressionistischen Zügen geprägt war. Spezialisiert war er auf die Schaffung von Tierskulpturen, in denen sich bis heute sein Nachruhm begründet.

Im Alter von 18 Jahren stellte der begabte Nachwuchsbildhauer seine Werke erstmals auf der Biennale in Venedig aus. Während seiner Zeit in Mailand fertigte er ausschließlich Gipsskulpturen.

Als seine Familie mit ihm nach Paris ging, vermittelte Trubetzkoy ihm den Kontakt zu Adrien-Aurelien Hébrard, einem Galeristen, der fortan das Werk des Künstlers regelmäßig ausstellte. In der Folgezeit etablierte sich der Skulpteur schnell in der französischen Hauptstadt. Hébrard, der eine Formgießerei besaß, ermöglichte ihm die Produktion von Bronzeskulpturen.
Sein 1904 entworfener Elefant wurde 20 Jahre später weltberühmt: Sein Bruder verwendete diesen als Kühlerfigur für den von ihm entworfenen Bugatti Type 41 "Royale".

1907 ging er nach Antwerpen, wo er drei Jahre später seinen schöpferischen Höhepunkt erreichte. Antwerpen besaß nicht nur die wichtigste Kunstschule des ganzen Landes, sondern auch einen Zoo, der über eine sehr große Artenvielfalt verfügte. Die Tiere des Zoos dienten ihm zur Vorlage für zahlreiche Tierskulpturen.

Seine Tierskulpturen entwickelte er stetig weiter; teilweise wiesen sie kubistische Tendenzen auf; auch nahmen sie Tendenzen des Art déco an. Seine Zeit in Antwerpen war geprägt von einem reduzierten Kontakt zur Familie sowie von gesundheitlichen und finanziellen Problemen.

Mit dem Beginn des Ersten Weltkrieges verpflichtete sich der Bildhauer als freiwilliger Helfer beim Roten Kreuz in Belgien. Als Helfer arbeitete er in einem Lazarett, wo er Verwundete versorgte. In dieser Zeit neigte er zu Depressionen.

Am 8. Januar 1916 wählte er den Freitod. Er vergiftete sich 31-jährig in seiner Pariser Wohnung.

Er hinterließ ein etwa 300 Werke umfassendes Œuvre, das in seiner plastischen Intensität und morphologischen Vielfalt seinesgleichen sucht. Obgleich in vielen großen Museen der Welt, insbesondere in Frankreich und den USA, vertreten und auf dem Kunstmarkt mit seinen Hauptwerken im Millionenbereich bewertet, ist Rembrandt Bugatti dem deutschen Publikum weitgehend unbekannt.