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Käthe Kollwitz Werke

Moderne Skulptur - Mutter mit Kind - sign. Käthe Kollwitz
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Käthe Kollwitz (1867-1945) war eine deutsche Grafikerin, Malerin und Bildhauerin des 20. Jahrhunderts. Mit ihren zahlreichen Radierungen, Lithographien, Holzschnitten und Kupferstichen prägte sie eine stilübergreifende Kunstrichtung.

Die Künstlerin wurde am 8. Juni 1867 in Königsberg als Tochter von Karl Schmidt und dessen Ehefrau Katharina geboren. Ihre Kindheit verbrachte sie zu Teilen in ihrem Geburtsort Königsberg, wo sie im Kupferstechen und Malen unterrichtet wurde.

Im Alter von 13 Jahren fertigte sie bereits erste Kupferstiche an. Weiterhin besuchte sie 1885/86 die Damenakademie des "Vereins der Berliner Künstlerinnen" und wurde so unter anderem mit dem Dichter Arno Holz sowie mit dem Schriftsteller Gerhard Hauptmann bekannt. Auf ihrem weiteren Weg traf sie den Bildhauer Max Klinger, dessen Arbeiten sie stark prägten.

Nach ihrer Rückkehr in ihre Heimatstadt 1886 studierte sie unter dem Maler Emil Neide an der Königsberger Kunstakademie und ging im Anschluss nach München, wo sie bis 1889 unter Ludwig Herterich studierte. Nach ihrem Studium heiratete Kollwitz, geborene Schmidt, den Arzt Karl Kollwitz. Mit ihm zog sie nach Berlin, Prenzlauer Berg.

Zwei Jahre nach der Geburt ihres Sohnes erlebte sie 1898 mit ihrem Werk "Ein Weberaufstand" den künstlerischen Durchbruch. Mit diesem Werk partizipierte sie an der "Großen Berliner Kunstausstellung".
1901 trat sie der "Berliner Secession" bei, welcher sie bis 1913 treu blieb. Im Jahre 1910 begann ihr künstlerisches Schaffen als Skulpteurin. In ihrem skulpturalen Schaffen orientierte sie sich an dem Bildhauer Ernst Barlach.

1919 wurde sie zur Professorin ernannt. Im selben Jahr wurde sie als erste Frau Mitglied der "Preußischen Akademie der Künste". Mit der Machtübernahme Hitlers 1933 wurden sie und der deutsche Schriftsteller Heinrich Mann gezwungen, die Akademie zu verlassen: Beide haben den "Dringenden Appell" für den Zusammenschluss linker Parteien unterstützt. 1936 erfolgte zudem die Entfernung ihrer Arbeiten aus der Berliner Akademieausstellung durch das nationalsozialistische Regime.

Während des Zweiten Weltkrieges fertigte sie weitere Arbeiten an. So entstanden 1940/41 die Kleinplastik "Abschied", 1941 die Lithographie "Saatfrüchte sollen nicht vermahlen werden" und 1943 eine Kleinplastik mit dem Titel "Zwei wartende Soldatenfrauen".

Sie selbst erlebte das Ende des Krieges nicht mehr, sondern verstarb nur wenige Tage vor dem Kriegsende am 22. April 1945 in Moritzburg bei Dresden. In Moritzburg verbrachte sie ihre letzten Lebensjahre im Rüdenhof, wo sie in einer Wohnung mit Blick auf das Schloss lebte. Heute erinnern dort eine Gedenkstätte sowie ein Denkmal an die sozial engagierte deutsche Künstlerin.
pintarest
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