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Henri Matisse - Werke aus Bronze

Moderne Kunst - Sleeping Muse (1910) sign. Constantin Brancusi
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Henri Matisse (1869-1954) war ein berühmter französischer Künstler. Als Maler, Bildhauer, Zeichner und Grafiker hat er ein großes Renommee erworben. Er gilt als einer der bedeutendsten Maler und Zeichner des 20. Jahrhunderts.

Als Hauptvertreter des Fauvismus experimentierte er in seiner Kunst mit wild mit Farben und Formen; Subjekte waren teilweise kaum mehr erkennbar. Er zählt neben Pablo Picasso zu den bedeutendsten Künstlern der Klassischen Moderne.

Henri Émile Benoît Matisse wurde am 31. Dezember 1869 in Le Cateau-Cambrésis geboren und starb am 3. November 1954 in Nizza. Er wuchs in einem bescheidenen Elternhaus auf. Seine Eltern betrieben in seinem Geburtsort sowohl eine Drogerie als auch einen Samenhandel, welcher von dem Sohn übernommen werden sollte. Dieser entschied sich indes für die akademische Laufbahn.

Er studierte zunächst Jura. Als er wegen einer Blinddarmoperation das Bett hüten musste, schenkte ihm seine Mutter einen Malkasten. Erst zu diesem Zeitpunkt entdeckte er sein Talent und nahm das Studium der Malerei auf. Bei der ersten Bewerbung an der École des Beaux-Arts gescheitert, wurde er 1895 gemeinsam mit Albert Marquet (1875-1947) aufgenommen und Schüler von Gustave Moreau (1826-1898).

Von 1896 bis 1898 begab er sich auf Studienreisen in die Bretagne. 1898 heiratete er Amélie Noellie Parayre, mit der er zwei Kinder hatte. Von 1900 bis 1905 fand sich der Künstler in einer finanziellen Krise, die ihn dazu veranlasste, als Dekorationsmaler tätig zu werden. Als er den Sommer 1905 gemeinsam mit André Derain (1880-1954) am Mittelmeer verbrachte, erarbeiteten die beiden Künstler einen neuen Stil, den Fauvismus.
1906 machte er Bekanntschaft mit Pablo Picasso (1881-1973). Beide waren von nun an freundschaftlich verbunden. Über Jahre verband sie eine Freundschaft, die von einer schöpferischen Rivalität geprägt war.

Nach zahlreichen Erfolgen gründete er 1909 die Académie Matisse, in der er selbst lehrte. Mit einem seiner Schüler reiste er 1908 erstmals nach Deutschland, wo sich die Mitglieder der Künstlergruppe Brücke vergebens um seinen Beitritt bemühten. Im gleichen Jahr fand seine erste Ausstellung in den USA, in der Galerie 291, die Alfred Steglitz gehörte, statt.

Matisse partizipierte fortan an internationalen Ausstellungen. Frankreich blieb indes stets Hauptwohnsitz des Künstlers. Bis 1954 lebte er in Nizza. Über Nizza sagte er einst: "Als ich verstanden hatte, dass ich dieses Licht jeden Morgen wieder sehen würde, konnte ich mein Glück nicht fassen. Ich beschloss, Nizza nicht mehr zu verlassen."

1947 wurde Matisse in den Rang eines Kommandeurs der Ehrenlegion erhoben. 1952 eröffnete das Musée Henri Matisse in seiner Heimatstadt Le Cateau-Cambrésis seine Pforten. Ein Jahr später folgten Ausstellungen der papiers découpés in Paris und seiner Skulpturen in London.

Nach 31 Jahren endete die Ehe mit seiner Frau Amélie, die nicht damit einverstanden war, dass der Künstler eine 22-jährige Assistentin einstellte. Die Folgejahre des Künstlers waren nicht nur von zahlreichen Auftragsarbeiten, sondern auch von schwererer Krankheit gezeichnet. Sein Leben endete am 3. November 1954 in Nizza durch einen Herzanfall.