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Bronzefiguren auf Rechnung

Franz Xaver Messerschmidt - Charakterköpfe in Bronze

Franz Xaver Messerschmidt - Der Schnabelkopf - Bronzebüste
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Franz Xaver Messerschmidt - Ein Erzbösewicht-  Bronzebüste
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Franz Xaver Messerschmidt - Der Erzbösewicht-  Bronzebüste
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Franz Xaver Messerschmidt - Charakterkopf - Bronzebüste
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Moderne Kunst Charakterkopf, sign. Franz Xaver Messerschmidt
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Bronzebüste - Charakterkopf von Franz Xaver Messerschmidt
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Groteske Grimasse - Charakterkopf v. Messerschmidt, Bronze
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Bronze-Kopf mit zusammengekniffenen Augen - Messerschmidt
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Studienkopf mit herausgestreckter Zunge, Messerschmidt / Bronze
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Franz Xaver Messerschmidt (1736-1783) war ein deutsch-österreichischer Bildhauer, der durch die Schaffung einer Reihe von grotesken, beinahe surrealen Charakterköpfen große Berühmtheit erlangte. Er gilt als einer der bizarrsten Skulpteure des 18. Jahrhunderts.

Der Skulpteur wurde am 6. Februar 1736 in Wiesensteig geboren. Ab 1755 besuchte er die Akademie der Bildenden Künste in Wien, wo er unter anderem bei Matthäus Donner lernte. Während des Studiums reiste er nach Rom. In den 1760er Jahren stellt man ihm eine Professur an der Akademie der Bildenden Künste in Aussicht. Einwände des Staatskanzlers Kaunitz verhinderten Messerschmidts Professur. Da er von Maria Theresia, Fürstin aus dem Hause Habsburg, sehr geschätzt wurde, bekam er eine Stelle als Hofbildhauer.

Die zu dieser Zeit erschaffenen Skulpturen von Maria Theresia und Franz Stephan von Lothringen, die beide während der Krönung zeigen, sind in der Österreichischen Galerie Belvedere zu sehen.

1770 fertigte er seine ersten grotesken Skulpturen, darunter die Büste von Gerard van Swietens. Seine Werke zwischen Barock und Klassizismus angesiedelt sind. Sein Nachruhm geht insbesondere auf seine Charakterköpfe zurück. Er selbst nannte sie nur Köpfe oder Köpf-Stückhe.
Bei den Charakterköpfen handelt es sich um eine Serie von rund 52 als Selbstportraits gestaltete Alabaster-Büsten, die zum Teil nur als Gipsabgüsse erhalten oder durch Fotografien und Lithografien bekannt geblieben sind. Die Serie stellt sämtliche Arten von physiognomisch Gestalt gewinnenden Affekten dar, darunter findet sich eine Vielzahl grotesker Grimassen.

Messerschmidt führte für seine Büsten viele Eigenstudien mit dem Spiegel durch. Dabei schreckte er auch vor drastischen Maßnahmen nicht zurück. So sprang er etwa vor Passanten und hielt ihnen eine Schusswaffe entgegen, um den affekthaften Schreckmoment im Gesicht des Betroffenen zu studieren und anschließend bildhauerisch umzusetzen.

Das Ergebnis sind skulpturale Inszenierungen der eigenen und fremden Mimik, die das Flüchtige des menschlichen Gesichtsausdrucks ins Dauerhafte überführen. Messerschmidts Büsten, deren Originale aus Alabaster gemeißelt oder in Zinn-Blei-Legierungen gegossen wurden, zeigen ein Spektrum unterschiedlichster Gesichtsausdrücke.

Die größte Sammlung der Grimassen-Serie besitzt das Belvedere in Wien. Zwölf Stück davon werden in einer Dauerausstellung gezeigt. Er verstarb am 19. August 1783 in Pressburg. Gerüchte, der Künstler oszillierte stetig zwischen Genie und Wahn, er sei geisteskrank gewesen, konnten nicht bestätigt werden.
pintarest
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