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Edward McCartan - Amerikanischer Bildhauer spezialisiert auf Gartenskulpturen

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Der amerikanische Bildhauer Edward Francis McCartan wurde am 16. August 1879 in Albany, New York geboren. Bekannt wurde der Bildhauer für seine Skulpturen nach Vorbild der griechischen Antike und für seine Skulpturen mit natürlicher und organischer Formensprache. Die Werke und der Stil des Künstlers waren stark von dem französischen Bildhauer Jean-Antoine Houdon beeinflusst.

Nachdem McCartan zwei Jahre die Highschool besucht hatte ging er noch als Teenager nach New York, wo er in der Mitte der 1890er Jahre das „Pratt Institut“ besuchte und unter dem Bildhauer Herbert Adams lernte. Später studierte McCartan zusammen mit Hermon Atkins MacNeil und George Grey Barnard an der Art Students League of New York. Im Anschluss ging er nach Paris, Frankreich, wo er für drei Jahre unter Jean Antoine Injalbert studierte.

Im Jahre 1920 kehrte er dann in seine Heimat Amerika zurück. Er arbeitete nach seiner Rückkehr bei dem Künstler Karl Bitter, wo er die Skulptur „Pan“ fertigte, die in der „National Academy of Design“ und auf der „Panama-Pacific International Exposition“ in San Francisco ausgestellt wurde.

Obwohl McCartan kein zu großes Interesse an der Fertigung von Gartenskulpturen hatte, wusste er, dass es für diese Skulpturen einen Markt gab, welcher besonders an mythologischen Skulpturen interessiert war.

Nachdem er im Jahr 1912 den „Helen Foster Barnett Prize” gewonnen hatte, fertigte er weitere Gartenskulpturen an, welche ihm weitere Auszeichnungen einbrachten.
Im Jahre 1914 wurde er Direktor der Abteilung für Skulpturen an dem Beaux-Arts Institute of Design in New York City, wo er in der Folge unterrichtete und architektonische Techniken und ornamentales Design vertiefte.

Von dem zeitgenössischen Bildhauer und Freund Malvina Hoffman mietete er ein Studio, in welchem er die nächsten zehn Jahre lebte und arbeitete. 1915 entstand seine Skulptur „Girl drinking from a Shell”, die in der Albright Art Gallery ausgestellt wurde. 1916 folgte seine Skulptur „Nymph and Satyr”, die heute als die bekannteste Skulptur dieses Karriereabschnitts des Künstlers gilt. Im Jahr 1923 entstand eine kleinere Version seiner bekannten Diana-Skulptur; seine erste Diana-Skulptur wurde von dem Metropolitan Museum of Art gekauft.

Diese Skulptur brachte Schwung in seine Karriere als Bildhauer und erlaubte McCartan 1924 ein eigenes Studio in Manhattan zu eröffnen. Im Folgejahr 1925 wurde er zu einem Vollmitglied der National Academy of Design ernannt.

In den späten 1930er Jahren lebte und arbeite der Bildhauer in Kalifornien, wo er sich architektonischen Projekten und der Malerei widmete. Er wurde später Mitglied der „National Sculpture Society” und der Vizepräsident der “National Academy of Design”.

Der amerikanische Bildhauer Edward McCartan verstarb am 20. September 1947 im Alter von 68 Jahren in den USA. Einige seiner Skulpturen können heute im Brookgreen Garden in South Carolina besichtigt werden.