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Edvard Munch - der Schrei

Hommage an Edvard Munch - Der Schrei als Bronzeplastik
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Edvard Munch (1863-1944) war ein bedeutender norwegischer Maler und Grafiker des Symbolismus sowie Wegbereiter des Expressionismus. Sein berühmtestes Werk "Der Schrei" gilt als eines der weltweit bekanntesten Gemälde und als expressionistisches Meisterwerk.

Munch wurde am 12. Dezember 1863 in Løten, Hedmark, Norwegen geboren. Mit seinen neuen Stil bereitete er den Weg für die expressionistische Malerei in Deutschland und Mitteleuropa.

Munchs Kunst ist von Krankheit, Sterben und Trauer bestimmt. Ihr sind seine biografischen Brüche und Rückschläge eingeschrieben. Aufgewachsen ist er in einem kulturell offenen Elternhaus in Oslo. Sein Vater war religiöser Militärarzt. Als Munch fünf Jahre alt war, starb seine Mutter Laura Catherine Bjølstad. Später starb seine Schwester Sophie. Der Künstler galt in der Folge als manisch-depressiv. Er litt an einer bipolaren Störung.

Auf Wunsch seines Vaters studierte er Ingenieurwesen, brach dieses Studium aber 1881 ab und widmete sich an der Zeichenschule in Kristiania, dem heutigen Oslo, der Kunst. Er studierte die Alten Meister und ließ sich im Aktzeichnen unterrichten. Bald schon wurde man auf sein Talent aufmerksam. Mit 19 Jahren besaß er bereits ein eigenes Atelier. Er malte Bilder, die sich am Impressionismus orientierten.

1884 wurde er Teil der Kristiania-Bohème, einer norwegischen Gruppe die gegen die moralischen Vorstellungen der bürgerlichen Gesellschaft aufbegehrte. Die Gruppe setzte sich aus Schriftstellern, Studenten und Künstlern zusammen. 1885 reiste Munch zu Studienzwecken nach Paris. In diesem Jahr entstand auch sein provokantes Werk „Das kranke Kind", ein Gemälde, mit dem er den Tod seiner Schwester zu verarbeiten suchte. Auch "Der Tag danach" und "Pubertät" entstanden zu dieser Zeit.
1889 war für Munch ein erfolgreiches Jahr: Seine Werke wurden in einer ersten Einzelausstellung der Öffentlichkeit präsentiert. Außerdem erhielt er ein dreijähriges Künstlerstipendium. 1890 verstarb sein Vater. Es entstand das Werk "Nacht in St. Cloud". Seiner Bilder bereiteten den Weg für die Gründung der Berliner Secession. Munch zog 1893 nach Berlin. Hier stellte er "Ein Menschenleben" aus, eine Serie von Gemälden, zu der auch der "Schrei" und "Vampir" gehörten.

In der Folge arbeitete er an Lithographien und Holzschnitten und ging zurück in die französische Hauptstadt, wo erste Farblithographien entstanden. 1897 nahm er an der Ausstellung "Salon des Indépendants" teil. 1902 stellte er seine Gemälde des "Lebensfrieses" aus.

Die nächsten Jahre verbrachte Munch größtenteils in Deutschland, wo er in seinem deutschen Exil mehrere Malaufträge ausführte. Warnemünde war seine letzte Station in Deutschland; dort erholte er sich von körperlichen und geistigen Leiden. Ab 1909 lebt er bis zu seinem Lebensende in Norwegen; Munch verstarb am 23. Januar 1922 auf Ekely in Oslo. In seinem Testament vermachte er eine große Sammlung seiner Bilder der norwegischen Hauptstadt.

Ein Großteil seines Werks ist in dem 1963 eröffneten Munch Museum sowie in der Nationalgalerie zu sehen. 2013 jährt sich sein Geburtstag zum 150. Mal.

Sein berühmtestes Werk "Schrei" wurde im Sommer 2004 aus dem Osloer Munch-Museum gestohlen. Zwar fand sich das Meisterwerk wieder an; 2008 wurde das restaurierte Bild der Öffentlichkeit abermals zugänglich gemacht. 2012 wurde eine der vier Variationen des Gemäldes in New York für 119,9 Mio. Dollar versteigert. Viele seiner Kunstwerke beherbergt die Staatsgalerie Stuttgart.