Der deutsche Maler und Bildhauer Christian Peschke wurde 1946 in Säckingen in Baden-Württemberg geboren und ist in Spanien, Frankreich und Stuttgart aufgewachsen.
Er gilt als kreatives Multitalent und ist besonders für seinen eigenen Stil bekannt, in dem er vor allem die sinnlichen Formen der Weiblichkeit besonders betont und auch der Göttin Demeter, die als Mutter-Göttin für die Fruchtbarkeit der Erde steht und die Schöpfung und die Umwelt schützt, besonders viel Respekt entgegen bringt.
Seine Figuren mit ihren üppigen Formen strahlen Vitalität und Lebensfreude aus und wirken bei aller übertriebenen Darstellung doch filigran und elegant, indem sie die Gesetze der Schwerkraft zu ignorieren scheinen und grazil auf einem Bein balancieren.
Mit seiner Form der Anbetung der weiblichen Schönheit ist Peschke einer der eindrucksvollsten Vertreter der europäischen Kunst des 21. Jahrhunderts. Er wurde in seinem Werk von Künstlern der Klassischen Moderne wie George Braque (* 13. Mai 1882 in Argenteuil; † 31. August 1963 in Paris), Jean Cocteau (* 5. Juli 1889 in Maisons-Laffitte; † 11. Oktober 1963 in Milly-la-Forêt) und Pablo Picasso (* 25. Oktober 1881 in Málaga, Spanien; † 8. April 1973 in Mougins) inspiriert.
Obwohl Christian Peschke 1958 noch Schüler war, besuchte er bereits mit einer Sondergenehmigung die Kunstakademie Stuttgart in der Klasse von Gerhard Gollwitzer (* 7. Juni 1906 in Pappenheim; † 13. April 1973 in Mühlheim). 1967 fertigte er seine erste Plastik an und von 1976 bis 1980 besuchte er die Blocherer Schule für Freie und Angewandte Kunst in München.
Nachdem er Freundschaften mit verschiedenen Künstlern pflegte und Umsetzungsarbeiten unter anderem für Salvador Dalí (* 11. Mai 1904 in Figueres, Katalonien; † 23. Januar 1989 ebenda) und Arno Breker (* 19. Juli 1900 in Elberfeld; † 13. Februar 1991 in Düsseldorf) anfertigte, ist er seit 1982 als freischaffender Maler und Bildhauer tätig.
Seine ersten wichtigen Skulpturen fertigte er in Spanien an. Zunächst entwarf er einen Zyklus von lebensbejahenden Figuren, dem sich 1985 ein Zyklus von sozialkritischen Skulpturen anschloss. Im gleichen Jahr erschuf er auch die „Lebenslinie“, ein zehn Meter langes taktiles Objekt. 1988 entstanden erste abstrakte Figuren und Peschke suchte nach neuen Werkstoffen. Im Folgejahr gestaltete er schließlich Auszeichnungen für verschiedene Preisverleihungen, darunter für den Preis des bayrischen Skiverbandes. Anfang der 90er Jahre kreierte Christian Peschke mehrere Großplastiken und Goldschmiedearbeiten, bis er in den Jahren 2000 bis 2002 als Dozent an der „Akademie Vulkaneifel" in Steffeln tätig war.
2001 entwarf er ein Wandrelief für das Hotel Mirabell in Olang, Südtirol und 2002 wurde eine Großplastik von ihm auf der Biennale in Monte Carlo ausgestellt. 2003 fertigte er auch eine Großplastik anlässlich des 30jährigen Jubiläums des „Club Allemand International“ in Monte Carlo und überreichte sie als Geschenk an Fürst Rainier III. von Monaco. 2005 folgte mit der Skulptur „Die Tänzerin“ ein Geschenk an dessen Sohn, den jetzigen Fürst Albert II.
Christian Peschke ist ein sehr aktiver Künstler, der in den letzten Jahren verschiedenste öffentliche Aufträge angenommen hat und in zahlreichen Ausstellungen vertreten war. So fertigte er 2006 auch eine Skulptur für die UEFA anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland an.