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Auguste Moreau - Antike Skulpturen aus Bronze

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Der begnadete Künstler und Bildhauer Auguste Moreau wurde im Jahre 1834 in Paris geboren. Er war der Sohn von Jean-Baptiste Moreau, einem französischen Bildhauer, der auch als Maler und Zeichner tätig war. Auguste Moreau erlernte bereits von seinem Vater die ersten Schritte des Kunsthandwerks der Bildhauerei. Es ist anzunehmen, dass er sich in einer der zahlreichen Kunsthochschulen von Paris weiterbildete.

Die zu Lebzeiten Moreaus wohl bekannteste von ihnen war die École des Beaux-Arts in Paris, die seit 1968 École nationale supérieure des beaux-arts de Paris genannt wird. Sie wurde bereits am 20. April 1797 als École spéciale de peinture, de sculpture et d’architecture gegründet und 1819 vom französischen König Ludwig XVIII. offiziell anerkannt. Die renommierteste der Pariser Kunsthochschulen befindet sich im Quartier Saint-Germain-des-Prés und erstreckt sich über eine Fläche von etwa zwei Hektar. Das Studium an der Kunsthochschule findet seit jeher in Ateliers statt, wobei zwischen 10 und 20 Studenten verschiedener Semester unter der Aufsicht eines Dozenten arbeiten.

Nicht wenige der ausgewählten Studenten der Hochschule wird Auguste Moreau selbst gekannt haben. Zu den bekanntesten Absolventen zählen unter anderem Henri Matisse (1869 - 1954) und der Bildhauer Georges Gimel (1898 - 1962). Während seiner Aus- und Weiterbildung entwickelte Auguste Moreau bereits früh ein umfangreiches künstlerisches Verständnis und seinen speziellen filigranen Stil.
Seine Werke wurden erstmals 1861 ausgestellt, was dem Künstler zu großem Ruhm verhalf. Paris war im 19. Jahrhundert mehrfach Schauplatz von Weltausstellungen, bei denen auch Künstler und Kunstwerke gezeigt wurden.

Die erste französische Weltausstellung fand 1855 in Paris statt. Erstmals wurde der zeitgenössischen Kunst eine Plattform gegeben und ein spezieller Pavillon, der Palais des Beaux-Arts, im Renaissancestil dafür errichtet. Weitere Weltausstellungen in Paris fanden 1867, 1878 und 1889 statt, wobei aus Anlass der letzteren der Eiffelturm errichtet wurde, der heute als Wahrzeichen von Paris gilt. Die 1925 stattfindende Ausstellung Exposition internationale des Arts Décoratifs et industriels modernes war eine kleinere Weltausstellung, die vor allem dem Kunstgewerbe und Industriedesign gewidmet war. Sie wurde zum Namensgeber des Art déco und zum Podium für die internationale Avantgarde der Bildenden Künste.

Auch mit der Stilepoche des Art déco dürfte Auguste Moreau Berührungspunkte gehabt haben, wobei er sich aber vor allem mit dem Jugendstil beschäftigte und einer seiner wichtigsten Vertreter wurde. Die bekanntesten Merkmale dieser Epoche sind florale Motive und Ornamente, geschwungene Linien und der Anspruch, Kunst und Leben zu verschmelzen. Auguste Moreau bediente dieses besonderen Stil, indem er filigrane Figuren und Büsten entwarf, die besonders realistisch und detailgetreu erscheinen. Der außergewöhnliche Bildhauer verstarb im Jahre 1917.
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