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Bronzefiguren auf Rechnung

Aristide Maillol - Bekannt aus dem Museum of Modern Art in New York

Moderne Kunst Bronze - Der Fluss - auf Marmor signiert A. Maillo
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Der Bildhauer, Grafiker und Maler Aristide Maillol wurde am 8. Dezember 1861 in Banyuls-sur-Mer, Pyrénées-Orientales geboren. In Frankreich galt er als der wichtigste Gegenpol zu Auguste Rodin (1840 - 1917). Sein Schaffen sollte die moderne europäische Plastik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nachhaltig beeinflussen.

Im Alter von 20 Jahren ging Aristide Maillol aus seinem Heimatort weg, um in Paris Kunst zu studieren. Bei seiner ersten Bewerbung an der École nationale supérieure des beaux-arts scheiterte er. Am 17. März 1885 gelang ihm die Aufnahme. Maillol studierte bis 1893 an der Universität; unter anderem bei Alexandre Cabane (1823 - 1889). Maillols Malerei stand weniger unter dem Einfluss seines Lehrers Cabanel, sondern vielmehr unter jenem der zeitgenössischen Künstler Paul Gauguin (1848 - 1903) und Pierre Puvis de Chavannes (1824 - 1898), die er persönlich kannte.

Im Jahr 1892 trat er der Gruppe Nabis bei, deren Künste die damalige Zeit prägte. Auch beschäftigte sich Maillol mit der Textilkunst und richtete in seinem Heimatort Banyuls ein Atelier ein, wo nicht nur einheimische Frauen, sondern auch Angélique, seine Schwägerin in spe und seine zukünftige Ehefrau Clotilde Narcis arbeiteten. 1894 kehrte er mit Clotilde Narcis nach Paris zurück; zwei Jahre später heiratete er sie. Aus der Ehe entstand ein Kind namens Lucien. Seine Frau Clotilde Narcis und ihre Proportionen wurden für Maillol das wegweisende Idealmodell für mehr als zehn Jahre. Bei späteren Modellen, bis zum letzten, Dina Vierny, suchte er immer wieder die gleichen Proportionen.

Der Schritt zur bildhauerischen Werken wurde für das Publikum erst um 1900 durch seine erste Einzelausstellung nachvollziehbar.
Der Kunsthändler Ambroise Vollard präsentierte 1902 33 bildhauerische Werke des Künstlers, denen er sich seit 1895 widmete. Als Maillol im Jahre 1904 den Mäzen Harry Graf Kessler (1868 - 1937) durch eine Empfehlung Rodins kennenlernte, eröffneten sich für Maillol neue Welten. Dieser ermöglichte Rodin zahlreiche Reisen und verschaffte ihm Aufträge.

Als Maillol im Jahre 1908 zusammen mit dem Grafen und dem österreichischen Schriftsteller Hugo von Hofmannsthal (1874 - 1929) nach Griechenland reiste, entdeckte er die antiken Skulpturen als ein neues Sujet für sich. Aus den antiken griechischen Skulpturen entwickelte er die Idee der so genannten reinen Plastik mit vereinfachten und rundplastischen Formen. 1913 fand im Kunstkring Rotterdam die erste einzelne Ausstellung außerhalb Frankreichs statt, gezeigt wurden zwei Bronzen, sechs Gipsfiguren und Fotografien.

Das Werk „La Mediteranée" entstand auf Wunsch seines Förderers; auch die Erschaffung von „Le Cycliste und Le Desir" wurden von ihm angeregt. Im Jahr 1913 nahm er an seiner ersten Auslandausstellung in den Niederlanden teil, 1925 stellte er erstmals in den USA aus. In den Jahren 1828 und 1930 reiste er weiter nach Deutschland, 1936 nach Italien.

Im Jahr 1944 verstarb der Skulpteur, den man oft als Cézanne der Bildhauerei bezeichnete, weil er der Skulptur den Weg zur Abstraktion ebnete, durch einen Autounfall am 27. September. Dieser ereignete sich auf einer Dorfstraße und gab Anlass für zahlreiche Spekulationen und Gerüchte. Zahlreiche seiner Werke können im Pariser Museum besichtigt werden. Das Musée Maillol in Paris gewährt Einblicke in das Leben und Werk des Künstlers.
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