Login / Anmelden
Warenkorb

Alfredo Pina - Büsten aus Italienischer Bildhauerkunst in Bronze

Riesige Bronzeskulptur
1.199,00 EUR
inkl. 19 % MwSt zzgl.
Lieferzeit: 2 Tage | Gewicht: 32.00 kg


Alfredo Pina war ein italienischer Künstler und Bildhauer, der 1883 in Mailand geboren wurde. Die zweitgrößte Stadt Italiens war auch die Wirkungsstätte von dem weltbekannten Künstler Leonardo da Vinci, dessen berühmtes Fresko des letzten Abendmahls noch in der Kirche Santa Maria delle Grazie zu finden ist. Pina studierte in Mailand an der Accademia di Brera, auch Accademia di Belle Arti di Brera genannt, Bildhauerei.

Die Akademie der Schönen Künste wurde 1776 von der Kaiserin Maria Theresia von Österreich gegründet und befindet sich mit anderen kulturellen Institutionen im Palazzo Brera. Neben Pina absolvierten viele bekannte Persönlichkeiten der Kunst- und Kulturszene an der Akademie, darunter der Designer und Architekt Carlo Bugatti (* 16. Februar 1856 in Mailand; † 31. März 1940 in Molsheim, Elsass) und der italienisch-französische Bildhauer Medardo Rosso (* 21. Juni 1858 in Turin; † 31. März 1928 in Mailand).

Nachdem Alfredo Pina den nationalen Grand Prize di Brera für Bildhauerei gewann, eröffnete er 1906 in Paris ein eigenes Studio. Zwischen 1909 und 1910 studierte er unter Auguste Rodin (* 12. November 1840 in Paris; † 17. November 1917 in Meudon) in der Stadt an der Seine, was ihn und sein Schaffen sehr beeinflusste. Wie andere Künstler seiner Zeit war er sehr beeindruckt von dem „Meister“ und seiner Kunst, die eine „Brücke zwischen Gestern und Morgen“ darstellen sollte und neuen Maßstäbe auf dem Gebiet der Plastik und Skulptur setzte.

Mit seinen berühmten Werken „Die Bürger von Calais“ und „Der Denker“, der Bestandteil des Portals „Das Höllentor“ war, wurde Rodin zum Vorbereiter des Expressionismus und des Kubismus.
Alfredo Pina entwickelte sich zu einem Vertreter der Modernen Kunst und stellte seine Arbeiten in den Jahren zwischen den beiden Weltkriegen in den Salons des Artistes Français, des Tuileries und im Salon d'Automne aus. Diese Salons wurden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Gegeninstitutionen zum Salon de Paris gegründet, da dieser in Künstlerkreisen als konventionell, verbraucht und käuflich galt und nur Künstlern der staatlich abgesegneten Akademie eine Möglichkeit zur Ausstellung bot.

Die neuen Salons hingegen wollten auch die neuen Strömungen der Kunst zeigen und jungen, unbekannten Künstlern eine erste Plattform zur Präsentation ihrer Werke bieten. 1911 war Alfredo Pina auch Jurymitglied des Salon d’Automne, der 1903 durch den Architekten Frantz Jourdain unter Mitwirkung von Paul Cézanne (* 19. Januar 1839 in Aix-en-Provence; † 22. Oktober 1906 ebenda), Auguste Renoir (* 25. Februar 1841 in Limoges; † 3. Dezember 1919 in Cagnes) und anderen Künstlern gegründet worden war und noch bis heute existiert und jährlich ausstellt.

Alfredo Pina verkehrte in dieser Zeit häufig in den Künstlerkreisen von Montparnasse, einem Stadtteil von Paris, der vor allem für seine kulturelle und künstlerische Vielfalt bekannt ist. Nach dem Krieg stellte er zudem im Salon des Indépendants aus und verbuchte kommerzielle Erfolge, als seine Figuren, Skulpturen und Büsten von der Valsuani-Gießerei in Paris gegossen und vertrieben wurden.

Als Alfredo Pina 1966 in Paris starb, konnte er auf ein künstlerisch ausgefülltes Leben zurückblicken und galt als ein erfolgreicher moderner Künstler und Bildhauer.