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Alfredo Pina - Büsten aus Italienischer Bildhauerkunst in Bronze

Riesige Bronzeskulptur - Beethoven Bronze Büste - von A. Pina
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Alfredo Pina (1883 - 1969), Schüler von Auguste Rodin, war Künstler und Bildhauer italienischer Herkunft. Er schuf Bildnisbüsten, unter anderem von Beethoven und Richard Wagner, des Weiteren Figürliches und Tierplastiken. Seine berühmte Büste von Victor Hugo befindet sich im Metropolitan Museum in New York.

Geboren wurde er 1883 in Mailand. Die zweitgrößte Stadt Italiens war auch die Wirkungsstätte des weltbekannten Künstlers Leonardo da Vinci, dessen berühmtes Fresko des letzten Abendmahls in der Kirche Santa Maria delle Grazie zu besichtigen ist. Er studierte in Mailand an der Accademia di Brera - auch Accademia di Belle Arti di Brera genannt - Bildhauerei.

Die Akademie der Schönen Künste wurde 1776 von der Kaiserin Maria Theresia von Österreich gegründet und befindet sich mit anderen kulturellen Institutionen im Palazzo Brera. Neben Pina absolvierten viele bekannte Persönlichkeiten der Kunst- und Kulturszene an der Akademie, darunter der Designer und Architekt Carlo Bugatti (1856 - 1940) und der italienisch-französische Bildhauer Medardo Rosso (1858-1928).

Nachdem er den nationalen Grand Prize di Brera für Bildhauerei gewann, eröffnete er 1906 in der französischen Hauptstadt und Kunstmetropole ein eigenes Studio. Zwischen 1909 und 1910 studierte er bei Auguste Rodin (1840 - 1917) in der Stadt an der Seine, was ihn und sein künstlerisches Schaffen stark beeinflusste. Wie andere Kunstschaffende seiner Zeit war er beeindruckt von Rodin und dessen Kunst, die stets eine Brücke zwischen Gestern und Morgen darzustellen vermochte und neuen Maßstäbe auf dem Gebiet der Plastik und Skulptur setzte.
Mit seinen berühmten Werken Die Bürger von Calais und Der Denker, der Bestandteil des Portals Das Höllentor war, wurde Rodin zum Wegbereiter des Expressionismus und Kubismus.

Alfredo Pina entwickelte sich zu einem Vertreter der Modernen Kunst und stellte seine Arbeiten in den Jahren zwischen den beiden Weltkriegen in den Salons des Artistes Français, des Tuileries und im Salon d`Automne aus. Diese wurden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Gegeninstitutionen zum Salon de Paris gegründet, da letzterer in Künstlerkreisen als konventionell, verbraucht und käuflich galt; nur Künstlern der staatlich abgesegneten Akademie bot er eine Möglichkeit zur Ausstellung.

Die neuen Salons hingegen wollten auch die neuen Strömungen der Kunst zur Schau stellen und unbekannten Künstlern eine Plattform zur Präsentation ihrer Werke bieten. 1911 war Alfredo P. auch Jurymitglied des Salon d`Automne, der 1903 durch den Architekten Frantz Jourdain unter Mitwirkung von Paul Cézanne ( 1839 - 1906), Auguste Renoir (1841 - 1919) und anderen Künstlern gegründet worden war und noch bis heute existiert und jährlich ausstellt.

Alfredo Pina verkehrte in dieser Zeit häufig in den Künstlerkreisen von Montparnasse, einem Pariser Stadtteil, der vor allem für seine kulturelle und künstlerische Vielfalt bekannt ist. Nach dem Krieg stellte er zudem im Salon des Indépendants aus und verbuchte kommerzielle Erfolge, als seine Figuren, Skulpturen und Büsten von der Pariser Valsuani-Gießerei gegossen und vertrieben wurden.

Alfredo P. starb 1966 in Paris.