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Adolph Alexander Weinman - in den USA geborener Bildhauer und Künstler

Erotische Bronzefigur - Rising Day / Ikarus - sign. A. Weinman
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Große Ikarus Erotik Männerbronze, A.A. Weinman, griech. Mythe
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Große Mythologie Engel Bronze auf Marmor, A. A. Weinman
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Adolph Alexander Weinman war ein US-amerikanischer Bildhauer mit deutschen Wurzeln; er wurde am 11. Dezember 1870 in Karlsruhe, Deutschland geboren, sollte aber den größten Teil seines Lebens in den USA verbringen.

Im Alter von zehn Jahren wanderte seine Familie gemeinsam mit ihm in die USA aus, wo Weinman im Alter von nur 15 Jahren Abendkurse an der „Cooper Union for the Advancement of Science and Art“ belegte. Später studierte A. A. Weinman gemeinsam mit Auguste St. Gaudens und Philip Martiny (*19. May 1858; † 1927) an der „Art Students League of New York“ in New York.

In späteren Jahren arbeitete er als Assistent von Olin Warner, Charles Niehaus (* 24.Januar 1855; † 19. Juni 1935) und bei Daniel Chester French (*20. April 1850; † 7. Oktober 1931). Ein erstes eigenes Studio konnte der Bildhauer, der heutzutage eigentlich mehr als Medailleur in Erinnerung ist, im Jahre 1904 eröffnen.

Doch gegen den Titel Medailleur hat Weinman sich seinerzeit vehement gewehrt und sich stattdessen selber als einen architektonischen Bildhauer betitelt.

Heute gilt Weinman in der Erinnerung in erster Linie als der Schöpfer des Designs des „Walking Liberty Half Dollar“, welches heute auf dem American Silver Eagle zu finden ist.
Als Modell buchte er, wie auch zahlreiche seiner Kollegen, Audrey Munson (*8. Juni 1891; † 20. Februar 1996). Munson war eine amerikanische Künstlerin, die während ihrer Karriere Modell für mehr als 15 Statuen stand.

Die Werke des „architektonischen Bildhauers“ Weinman finden sich in Wisconsin, Missouri und Louisiana an Staatsgebäuden. Weiterhin bekam er den Auftrag Skulpturen für das Manhattan Municipal Building, die Madison Square Presbyterian Church, das Prison Ship Martyrs’ Monument und die Pennsylvania Railway Station in New York zu fertigen. Weiterhin fertigte der amerikanische Künstler mit deutscher Abstammung Skulpturen für das Elks National Veterans Memorial in Chicago und das Relief für das Jefferson Memorial in Washington D.C. sowie Skulpturen für den U.S. Supreme Court.

Im Jahr 1949 wurde ihm die Ehre zuteil gemeinsam mit anderen Künstlern an der „3rd Sculpture International“ im Philadelphia Museum of Art auszustellen. Die Arbeiten Weinman’s sind für einen lyrisch anmutenden neoklassischen Stil bekannt. Seine Figuren tragen teilweise griechische, teilweise römische Kleidung und sind oftmals von einem athletischen Ausdruck charakterisiert.

Der Künstler Weinman, der am 8. August 1953 in Port Chester, New York verstarb, war Mitglied der „National Sculpture Society“, der „American Academy of Arts and Letters“, dem „National Institute of Arts and Letters“, der „National Academy of Design“ und der „New York Art Commission“.