Tiere sind Lebewesen, die sich vom Menschen unterscheiden, obwohl Mensch und Tier biologisch als das Gleiche betrachtet werden können. Auch wenn sich Mensch und Tier ansatzweise darin ähneln, dass sie zu abstrakten Denkvorgängen in der Lage sind, so unterscheiden sie sich doch in der Möglichkeit der Hervorbringung von hoch entwickelten Kulturen, welche nur dem Menschen vorbehalten ist.
Die naturwissenschaftliche Beschäftigung mit Tieren ist die Zoologie, welche sich mit den teilweise Komplexen Lebens- und Denkweisen inklusive der Fortpflanzung auseinandersetzt.
Tiere gelten in der Kunst und der Literatur als ein sehr beliebtes Motiv. Im Mittelalter erfreute sich die Tiersymbolik, großer Beliebtheit.
Dies ist ein Trend, welcher sich in der ganzen Kunstgeschichte fortgesetzt hat. Maler, wie zum Beispiel Edouart Manet oder Charles Hunt verarbeiteten das Motiv des Tieres in ihren Bildern.
In der Literatur gibt es zahlreiche Gedichte über das Tier. Zu erwähnen sind „Die Frösche“, ein Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe oder auch „Stiller Augenblick“ von Gottfried Keller. Neben zahlreichen Plastiken und Skulpturen hat sich das Motiv des Tieres besonders in den Wiener Bronzen hervorgetan.
Zu dem beliebtesten Motiv aus der Tierwelt zählt die Katze, dargestellt als „tanzende Katze im Kaffeehaus“ oder der Laubfrosch, bekannte als „Laubfrosch am Seerosenteich“ und andere, langläufig als Haustier bezeichnete Tiere. Wohingegen auch exotischere Motive wie Raubkatzen im Sprung oder Elefanten, Panther, Stiere oder Eulen gern als Tiermotiv in der Kunst verwendet werden.
Zu den wohl am meisten bekannten Motiven der Kunst und Malerei zählt die Darstellung des Feldhasen von Albrecht Dürer aus dem Jahr 1502. Dieses Tiermotiv des Feldhasen hat sich fest in der Kunst und der Gesellschaft etabliert und gilt heutzutage, In Form von Postkarten oder Postern, als ein Klassiker des Papierwarensortiments.