Marmorsäulen bestehen aus körnigen, polierbaren, kristallinen Kalkgestein, welches die Bezeichnung Marmor trägt. Marmor stammt aus dem Griechischen von „marmaros“. Es ist ein Gestein, welches in verschiedenen Farbvarianten abgebaut werden kann.
Es gibt reinen weißen Marmor, wie zum Beispiel der aus der bekannten im Norden Italiens liegenden Stadt Carrara und auch Marmor in Beige. Weiterhin gibt es die Farbvarianten Schwarz, welcher in vergangenen Zeiten den Namen „Nero antico“ trug und Marmor mit roter oder grünlicher Äderung.
Der Abbau von Marmor für Marmorsäulen erfolgt heutzutage, im Gegensatz zur Vergangenheit, in der Marmor mittels Hedestangen, Holzkeilen und Wasser gewonnen wurde, maschinell.
Die Verwendung von Marmor für Marmorsäulen als Zierelementen in der Architektur und der Bildhauerkunst hat seine Wurzeln in der Antike. In der Antike war der Marmor aus der so genannten „Nymphengrotte“ welche auf der Insel Paros an dem Berg Marpessa lag.
Dieser zeichnete sich durch seine schneeweiße Farbe aus. Die in der Antike aus Marmor gefertigten Bauwerke sind heute noch genauso bekannt, wie die Kunstwerke dieser vergangenen Epoche. Zu nennen sind die Akropolis oder Laokoon- Gruppe aus den vatikanischen Museen. Dieser zeichnete sich durch seine schneeweiße Farbe aus. Die in der Antike aus Marmor gefertigten Bauwerke sind heute noch genauso bekannt, wie die Kunstwerke dieser vergangenen Epoche. Zu nennen sind die Akropolis oder Laokoon- Gruppe aus den vatikanischen Museen.
Heutzutage werden Marmorsäulen, wegen ihrer speziellen und nicht mit anderen Gesteinen vergleichbaren Eigenschaften, sehr oft in der Architektur als Zierelemente an Gebäuden verbaut oder aber als Schmuck- und Dekorationselemente im Innen- und Außenbereich, unter anderem als Sockel für Skulpturen, verwendet.
Diese Verwendungsmöglichkeiten haben sich seit der Antike gehalten und nur in der Periode des Mittelalters ging die Verwendung von Marmor zurück, wobei die Renaissance und der Klassizismus die Verarbeitung des besonderen Kalkgesteins wieder antrieb.